28.10.2018, 20:41 Uhr

Sonderausstellung Terrinen und Ragoutschüsseln aus vergangenen Zeiten und von heute

Terrine mit Untersetzschale aus dem Speiseservice „Form R“, Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther, Selb, um 1894, Aufglasurdruck, handkoloriert, Goldstaffage, Höhe 25,5 Zentimeter, Porzellanikon Inv. Nr. 17647/01. (Foto: Porzellanikon)Terrine mit Untersetzschale aus dem Speiseservice „Form R“, Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther, Selb, um 1894, Aufglasurdruck, handkoloriert, Goldstaffage, Höhe 25,5 Zentimeter, Porzellanikon Inv. Nr. 17647/01. (Foto: Porzellanikon)

Früher ein Arme-Leute-Essen, heute unter Verwendung edler Zutaten als exklusive Speisen in guten Restaurants zu finden: Suppen und Eintöpfe. Außergewöhnliche Deckelgefäße zum Servieren wie Terrinen und Ragoutschüsseln aus vergangenen Zeiten und von heute zeigt die aktuelle Sonderausstellung „Dick. Dünn. Fett. Mager. Porzellan in drei Jahrhunderten Esskultur“ im Porzellanikon, dem Staatlichen Museum für Porzellan.

HOHENBERG In einer speziellen Themenführung am Sonntag, 4. November, um 14:30 Uhr, am Standort Hohenberg erhalten die Besucher interessante Einblicke in den Wandel der Esskultur. Welche unterschiedlichen Gerätschaften aus Porzellan hat man zum Servieren und Anrichten von Speisen verwendet? Eine acht Meter lange Tischinszenierung mit mehreren Speiseservicen veranschaulicht, wie ein gedeckter Tisch im 19. Jahrhundert aussah, wie in den 1930er-Jahren, nach dem Zweiten Weltkrieg und wie heute. Welche außergewöhnlichen Formen man für das Kochen, Backen, Anrichten und gleichzeitig Servieren entwickelt hat, sind in Vitrinen, die Öfen nachempfunden sind, zu entdecken. Ein Küchenblock mit unterschiedlichen Küchenplatten, Gestaltungselementen wie Topflappen und Küchenhelfern dekoriert, versprüht echte Küchenatmosphäre. Eine digitale Bildershow zeigt Anzeigen und Werbeflyer zu den Themen Kochen, Backen und Servieren vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute. Im Preis von 4,50 Euro sind Eintritt und Führung enthalten.


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