23.08.2018, 21:18 Uhr

Im Oberpfälzer Freilandmuseum Abwechslungsreiches Programm rund um das Pferd beim 26. Neusather Rosstag

(Foto: Josef Götz)(Foto: Josef Götz)

Am Sonntag, 9. September, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen bereits der 26. Neusather Rosstag statt.

NEUSATH-PERSCHEN Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um das Pferd, besonders um das Nutzpferd, das über Jahrhunderte den Menschen bei der mühevollen Arbeit in Wald und Flur unterstützte.

Bis 10 Uhr sammeln sich die Reiter nach einem Sternritt bei der Raiffeisenhalle im Bezirksmuseum. Dort wird um 10 Uhr ein Wortgottesdienst mit anschließender Pferdesegnung von Herrn Diakon Sellmeyer stattfinden. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Oberpfälzer Parforcehornbläser. Ab 11.15 Uhr werden bei einer Rasseschau verschiedene Pferderassen vorgestellt und am Außenweg des Museums Kutschfahrten angeboten. Für Kinder besteht die Möglichkeit auf den freundlichen Ponys zu reiten. Bei der Zielheimer Schmiede aus Klardorf zeigt Werner Stubenvoll zwischen 11 und 16 Uhr das Schmieden von Hufeisen und Beschlagen der Pferdehufe. Um 12 Uhr bringt Stephan Hofmann mit seinem sechsspännigen Wagen das Bierfass zum Bieranstich. Ab 13 Uhr beginnt die Vorstellung verschiedener Gespanne und Pferderassen mit Feldarbeitsgeräten und anschließend begeben sich die Pferde zu den Feldarbeiten im Museumsgelände. Unter anderem sehen die Besucher, wie der Mist von Hand aufgeladen, ausgefahren, abgeschlagen und ausgebreitet wird. Arbeitsgeräte wie Pflug, Egge, Sämaschine, Bodenwalze und Böhmischer Pflug kommen zum Einsatz. Die Huzulen und Koniks aus den Steppen und Wäldern Osteuropas und die stolzen Friesen beweisen ihr Können, geritten mit Ein- und Zweispännern. Zehnspännige Miniponys, die vor allem immer die Kinder begeistern, sind dieses Jahr auch wieder dabei.Zum feierlichen Abschluss der Veranstaltung versammeln sich alle Reiter und Gespanne um 16 Uhr zu einem Umzug durch das Museumsgelände. Das offizielle Programm um endet um 16.30 Uhr. Bäcker Paulus backt in den verschiedenen Steinbacköfen des Museums das beliebte Museumsbrot und schmackhafte Hefezöpfe, während Familie Wiesenbacher im Wirtshaus auf dem Gelände zünftig für das leibliche Wohl der Besucher sorgt.


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