19.07.2018, 21:55 Uhr

Architektur prägt unseren Alltag Wanderausstellung „Architektouren 2018“ ist im Porzellanikon Selb zu sehen

(Foto: Porzellanikon Selb)(Foto: Porzellanikon Selb)

Architektur prägt unseren Alltag, ohne Architektur wäre unser Leben undenkbar. Egal ob Einfamilienhäuser, Geschosswohnungsbauten, Kindergärten, Schulen, Universitäten, Bürogebäude, Gemeindezentren, Gewerbebauten, Grünanlagen oder Innenräume – jede Planung beruht auf dem kreativen Schaffensprozess von Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten oder Stadtplanern.

SELB/LANDKREIS WUNISEDEL So war moderne Architektur in der Region das Thema der Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Architektur-Treffs Hochfranken der Bayerischen Architektenkammer und gleichzeitigen Eröffnung der Wanderausstellung „Architektouren 2018“ am 13. Juli im Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan in Selb.

Eine beeindruckende Fotodokumentation nimmt den Besucher mit auf einen Spaziergang durch die Region. 74 vom Beirat für die „Architektouren 2018“ der Bayerischen Architektenkammer ausgewählten Projekte aus der Oberpfalz, Mittel- und Oberfranken geben Einblicke in architektonisch herausragende Gebäude und in die großartige Architektur die alle in den letzten drei Jahren in diesen Regionen entstanden sind. Die Leistungsschau der bayerischen Architekten lenkt den Blick auf Projekte aus den Bereichen Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur sowie Stadtplanung, welche auf jeweils einer Ausstellungstafel mit Informationen, Fotos und Plänen präsentiert sind. Einen Überblick über die gesamten 287 Bayerischen Projekte veranschaulicht eine digitale Darstellung. Konzipiert wird die Wanderausstellung jedes Jahr von der bayerischen Architektenkammer im Rahmen der Architektouren.

Seit mehr als 20 Jahren zeigt die Bayerische Architektenkammer auch außerhalb des Stammhauses in München Flagge für qualitätvolle Architektur und Baukultur. Die seither in verschiedenen Regionen durch viele ehrenamtlich tätigen Akteure fest etablierten Treffpunkte Architektur verstehen sich als Schaufenster der Kammer. Am 13. Juli startete in der Region Hochfranken ebenfalls ein Architektur-Treff. „Dem jüngsten „Nachwuchs“ der Bayerischen Architektenkammer - dem ArchitekturTreff Hochfranken - wünsche ich viel Erfolg. Wir freuen uns auf zahlreiche Aktivitäten, mit denen das Bewusstein für die Bedeutung von Baukultur im ländlichen Raum und in der aufstrebenden Region Hof und Wunsiedel weiter gestärkt werden kann“, freut sich die 1. Vizepräsidentin der Bayerischen Architektenkammer, Marion Resch-Heckel und dankte dem Architekten Peter Kuchenreuther und allen Mitstreitern für das ehrenamtliche Engagement. „Auf die uneingeschränkte Unterstützung der Kammer dürfen sie zählen. Ebenso danke ich dem Direktor des Porzellanikons, Wilhelm Siemen, für die gelungene Zusammenarbeit“, betont Resch-Heckel weiter.

„Architektur kann das Image einer Region beflügeln und stärken. Es geht darum zu erkennen, welche individuelle Qualität die Regionen besitzen“, kommentiert Peter Kuchenreuther die Ausstellung. „Der Architektur-Treff ist offen für Architekten aller Art“, so Kuchenreuther.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.treffpunktarchitektur-om.de und www.porzellanikon.org.


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