22.05.2018, 19:02 Uhr

Historische Zusammenhänge Das Amberg-Sulzbacher Land erinnert an alte Hausnamen

Stolz präsentieren Helga und Karl Erras mit ihrem Hofhund ihr Hausnamen-Schild, das ihnen LAG-Managerin Maria Schmalzl, LAG-Vorsitzender und Landrat Richard Reisinger, Kreisheimatpfleger Dieter Dörner und Hahnbachs erster Bürgermeister Bernhard Lindner übergeben haben. (Foto: Michael Schröter)Stolz präsentieren Helga und Karl Erras mit ihrem Hofhund ihr Hausnamen-Schild, das ihnen LAG-Managerin Maria Schmalzl, LAG-Vorsitzender und Landrat Richard Reisinger, Kreisheimatpfleger Dieter Dörner und Hahnbachs erster Bürgermeister Bernhard Lindner übergeben haben. (Foto: Michael Schröter)

„Beim Peter’n“ in Kümmersbuch wurde das erste der über 1.000 Hausnamen-Schilder an die Besitzer übergeben. Familie Erras bewirtschaftet den Hof in Kümmersbuch schon seit mehreren Generationen. Vermutlich war schon um 1600 ein Peter Hofmann auf dem Hof, von dem wohl auch der Hausname stammt. Gemeinsam mit dem Hofhund freuen sich Karl und Helga Erras nun darauf, das Schild am Hof anzubringen.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Landrat Richard Reisinger, zugleich erster Vorsitzender der LAG Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach e. V., Bürgermeister Bernhard Lindner aus Hahnbach, LAG-Managerin Maria Schmalzl sowie Kreisheimatpfleger Dieter Dörner zeigten sich erfreut über den Erfolg des von Leadergeförderten Projekts: „Über 1.000 Schilder im Amberg-Sulzbacher Land! Das ist wirklich schön, wie sich unsere Bürgerinnen und Bürger mit der eigenen Geschichte beschäftigen. Wir sind stolz auf unsere Geschichte und zeigen dies auch mit diesem Projekt“, so Landrat Reisinger.

„Ziel des Leader-Programms ist eine Verbindung zu schaffen und das schaffen wir hier eindeutig: Aus 22 von 28 Kommunen unserer LAG haben wir Anträge für die Hausnamens-Schilder erhalten. Schön ist auch, dass ganze Ortschroniken oder historische Stammtische aus diesem Projekt heraus entstanden sind“, berichtet Maria Schmalzl.

Die Schilder zeigen den Hausnamen sowie – soweit bekannt – dessen Herkunft. Hier waren besonders die Ortsheimatpfleger sowie Kreisheimatpfleger Dieter Dörner wichtig, die viele historische Zusammenhänge noch erklären konnten. „Genau dies ist auch Ziel des Projekts: das Wissen um die Hausnamen aufschreiben und weitergeben – und so einen Beitrag zur kulturellen Bildung schaffen!“, freut sich Dieter Dörner.

Die Schilder werden in den nächsten Wochen alle ausgeliefert – weitere Details zur Abholung usw. werden rechtzeitig durch die Kommunen bekannt gegeben.


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