21.04.2018, 08:26 Uhr

„Weibsbilder“ im Keller No. 10 Über „Männer und andere Untugenden“

Die „Weibsbilder“, verkörpert von Romy Börner, Su Frisch und Carolin Juretschka. (Foto: Romy Börner)Die „Weibsbilder“, verkörpert von Romy Börner, Su Frisch und Carolin Juretschka. (Foto: Romy Börner)

Musikkabarett, bei dem zur Freude der Frauen die Männer ihr Fett abbekommen, steht am Freitag, 4. Mai, auf dem Programm der Burglengenfelder Kleinkunstbühne, dem Keller No. 10. Das Motto „Männer und andere Untugenden“ führte die drei Protagonistinnen schon durch ganz Bayern bis hin zum Schlachthof in München und dürfte einen amüsanten Abend garantieren – nicht nur für die weiblichen Gäste. Beginn der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr).

BURGLENGENFELD „Männer und andere Untugenden“, so heißt das aktuelle Programm der „Weibsbilder“, verkörpert von Romy Börner, Su Frisch und Carolin Juretschka mit ihrem musikalischer Begleiter Thomas Basy am Klavier. Als österreichische Chefarztgattin Edeltraud, Frau Magister für Germanistik und Sozialkunde Gisela und als bayrische, lebenslustige, wenn auch nicht ganz so lebenserfahrene Ursula stehen sie auf der Bühne. Wenn Ursula über den Fußballfernsehabend mit ihrer neuen Flamme plaudert, wenn Edeltraud über das von ihr entdeckte Putz-Gen sinniert und Gisela über den sich reduzierenden Neigungswinkel des Mannes ab 40 referiert, dann erleben Sie die Weibsbilder frecher, bissiger und böser als Sie das Frauentrio bisher kennen gelernt haben. Mit neu arrangierten Stücken wie zum Beispiel. „Ich bin von Kopf bis Fuß auf’s Putzen eingestellt“ oder „Ganz ohne Männer geht die Chose nicht“ und Songtexten aus eigener Feder stellen die Weibsbilder alles bisher Dargebotene in den Schatten und verstehen es selbst Ihre eingefleischtesten Fans zu überraschen. Da werden natürlich vor allem die Männer, „die Hodern und Waschlappen“, und ihre Untugenden aufs Korn genommen und bekommen ihr Fett weg. Sie werden als „unsensibel, unromantisch, unsauber, fußballnarrisch und Schwanz gesteuert“ erklärt und als „Trampeltiere“ bezeichnet. Schließlich seien die Schwächen der Männer abendfüllend. Sie zeigen humorvoll und musikalisch mit vielen Couplets – immer wieder auch mit lokalen Bezügen auf, „wie die Männer so ticken“. Schließlich entlarvt das bissige Frauentrio dabei ja auch die weiblichen Schwächen und gesteht sich am Ende dann doch ein: „Ganz ohne Männer geht die Chose nicht“ und erklären: „Was uns nicht umbringt, macht uns stark!“

Infos zur Band gibt es im Internet unter www.die-weibsbilder.com, zum Programm des Kellers gibt es Infos unter www.keller10.de.


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