26.03.2018, 12:15 Uhr

Ausstellungseröffnung Straubinger Künstler hält inne

(Foto: Zweckverband Müllverwertung Schw)(Foto: Zweckverband Müllverwertung Schw)

Mit einer gelungenen Vernissage mit zahlreichen Gästen eröffnete der in Nittenau geborene und in Straubing lebende Künstler Toni Stangl am Freitag, 23. März um 18 Uhr im neuen Verwaltungsgebäude des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf seine Ausstellung mit dem Titel „Innehalten … im Getriebe“.

SCHWANDORF Nach der Begrüßung durch Verbandsdirektor Thomas Knoll und den Grußworten von Landrat Thomas Ebeling ging die Laudatorin Carolin Schmuck, Leiterin des Stadtmuseums Nittenau, auf Wirken und Werke des Künstlers Toni Stangl ein. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Opernsängerin Andrea Höcht-Willén, begleitet von Franz Schnieringer am E-Piano.

Toni Stangls Schwerpunkte seiner Malerei sind Architektur, Natur und Technik. Seit zwei Jahren arbeitet er auch an Skulpturen. In seinen Bildern versucht er, den „Hintergrund“ des Gesehenen auch zu malen – den Raum, die Tiefe, die Bewegung, das Licht, die Sonne, die Schatten, die Geschichte des Motivs, die Menschen, die Besonderheiten der Vegetation. Er erwarte dabei nicht, dass der Betrachter seine Eindrücke nachempfindet, sondern er möchte mit seinen Bildern der Phantasie des Betrachters Raum geben.

Sowohl bei der Gestaltung von Maschinen als auch beim Malen von Bildern ist es für ihn immer eine Herausforderung, mit wenig Aufwand viel Inhalt wiederzugeben. Aus diesem Grund hat er bei seinen gemalten Personen alles Nebensächliche weggelassen, um die Bildaussage zu konzentrieren. Bei seinen Skulpturen versucht er, die Stimmung und das Wesen der dargestellten Personen oder soziale Themen zu zeigen.

Interessenten sind zum Besuch der Ausstellung, die bis Ende 31. August zu den üblichen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr zu sehen sein wird, eingeladen.


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