22.02.2018, 17:00 Uhr

Fachforum Hof in der Metropolregion Nürnberg – Fachvertreter tauschen sich aus

(Foto: Stadt Hof)(Foto: Stadt Hof)

Die Stadt Hof wird seit mittlerweile zehn Jahren in den Fachforen der Europäischen Metropolregion Nürnberg von Hofern mit besonderen Fachkenntnissen vertreten, die sich ehrenamtlich in die dortige Arbeit einbringen. Einmal im Jahr kommen diese dann im Hofer Rathaus zusammen, um sich über die Sachstände ihrer jeweiligen Gremien auszutauschen.

NÜRNBERG/HOF Im Forum Kultur arbeiten Ingrid Schrader (Intendantin Hofer Symphoniker) sowie Peter Nürmberger (Kulturamtsleiter Stadt Hof) mit. Im Mittelpunkt der Arbeit des Gremiums steht momentan die Bewerbung Nürnbergs als Europäische Kulturhauptstadt 2025. Unter dem schlichten Motto „N 2025“ stehe zwar Nürnberg im Fokus, letztlich solle aber die gesamte Region und auch die Menschen vor Ort ins Boot geholt und Teil des Projektes Kulturhauptstadt werden. Bis 2019 muss die Bewerbung finalisiert und auch eingereicht sein. Schrader und Nürmberger sind sich sicher, dass, unabhängig vom Ausgang, bereits die Bewerbung einen positiven Effekt für die Region erziele. Ein weiteres, dauerhaftes Projekt des Forums Kultur, der „Künstler des Monats“, erweist sich immer wieder als gute Möglichkeit, auch Hof als Kulturstadt in den Fokus zu stellen. Als letzter Hofer Künstler wurde im August 2017 Chorleiter Wolfgang Weser ausgezeichnet.

Das Forum Verkehr und Planung, vertreten durch Gunter Bosch (Niederlassungsleiter Dachser Hof), beschäftigt sich aktuell schwerpunktmäßig mit Mobilitäts-Konzepten für die Zukunft. Vor allem E-Mobilität in Ballungszentren sei hier ein Thema, genauso wie Car-Sharing-Projekte. Nach wie vor aber erschwerten die Möglichkeiten des Strombezugs eine flächendeckende Umsetzung der E-Mobilität. Auch das Thema City-Logistik wie beispielsweise Lasten-Fahrräder oder Mikro-Fahrzeuge beschäftigen das Forum. Positiv ergänzte Klaus-Jochen Weidner, Mitglied der Wirtschaftsförderer-Konferenz, sei das Thema Bahn-Elektrifizierung zu sehen. Das Ausmaß der jetzigen Umsetzung in der Region sei nicht zuletzt auch den in der Metropolregion agierenden Verkehrspolitikern zu verdanken. Trotz vieler „Großstadtthemen“ im Bereich Verkehr und Planung gelinge es immer wieder, diese auf regionale Bedürfnisse herunterzubrechen.

Das Forum Marketing besetzt Rainer Krauß, Pressesprecher der Stadt Hof. Hier steht, wie auch schon im vergangenen Jahr, die große Image-Kampagne „Platz für…“ weiterhin im Fokus. In medial verschiedenen Umsetzungen stellen sich talentierte und engagierte Menschen vor, die in der Metropolregion ihr Lebensmodell verwirklicht haben. Mittlerweile habe man über die Anzeigen etwa 33 Millionen Kontakte schaffen können. Allerdings, so gibt Krauß zu bedenken, sei eine flächendeckende Umsetzung der Kampagne schwierig. Die finanziellen Möglichkeiten, sich daran zu beteiligen, seien in den Städten und Landkreisen der Metropolregion doch sehr unterschiedlich. So seien für das laufende Jahr bereits neue Motive in Vorbereitung, regional aber wieder sehr unterschiedlich verteilt. Im Hinblick auf den Brexit habe man in der Metropolregion zudem eine Online-Kampagne zum Zwecke der Anwerbung gestartet, die sich speziell an polnische Fachkräfte in England richte


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