13.12.2017, 10:24 Uhr

Sondersausstellung „Cappuccino“ bietet mitreißende Musik aus 150 Jahren „Kaffee-Geschichte“

(Foto: Johanna Rödl-Steinbauer, Volkskundemuseum)(Foto: Johanna Rödl-Steinbauer, Volkskundemuseum)

Hunderte Porzellan-Kaffeekannen, Unterhaltungsmusik von „Cappuccino“ und ein hingerissenes (und hinreißendes) Publikum – das war die gelungene Kombination eines „Kaffeekonzerts“ am vergangenen Samstag im Rahmen der derzeitigen Sonderausstellung „Feines Porzellan für den Satanstrank“ im Burglengenfelder Volkskundemuseum.

BURGLENGENFELD Gemeinsam hatten sich Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl und Dr. Max Loy von „Cappuccino“ ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht, das vom Strauss-Walzer und dem Original Charleston über Elvis Presley und Caterina Valente bis hin zu Ludwig Hirsch und Caro Emerald typische Tanz- und Schlagermusik aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in unsere Zeit bot. Ohne viel Technik, einzig mit dem Klang der Instrumente und Stimmen, gelangt es der Burglengenfelder Band, ihr Publikum in den Bann zu ziehen.

Zwischen den Musikstücken bekamen die Gäste kurze, launige Kaffee-Geschichten und Erläuterungen über die ausgestellten Kannen und den Kaffeegenuss im Wandel der Zeiten zu hören. Das begeisterte Publikum hielt es kaum auf den Stühlen, als die sechs Musiker um Sängerin Heidi Gügel-Wagner „Marina“, „San Franzisco“ und „Gell du mogst mi“ anstimmten. Das Konzert war ausverkauft und ließ die Besucher, darunter auch das Sammlerehepaar Fischer aus Teublitz, ins Schwärmen geraten. Die wunderbare Stimmung hielt – auch dank der belebenden Wirkung einer Tasse Kaffee in der Pause – bis zum letzten Ton an.


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