05.12.2017, 15:26 Uhr

Ausdrucksstärke und Farbenpracht Ein Miller-Selbstporträt für das Volkskundemuseum

Majella Miller-Scharrer übergab das Miller-Selbstportrait an Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl. (Foto: privat)Majella Miller-Scharrer übergab das Miller-Selbstportrait an Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl. (Foto: privat)

Ein Selbstporträt des Malers Josef Georg Miller haben Majella und Michael Miller-Scharrer aus Kallmünz dem Oberpfälzer Volkskundemuseum in Burglengenfeld gestiftet.

BURGLENGENFELD Im September fand im Oberpfälzer Volkskundemuseum eine große Kunstretrospektive mit Ölgemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Josef Georg Miller (1905 bis 1983) statt, organisiert von der City-Galerie Regensburg. Unterstützt wurde die Ausstellung durch die Nachfahren des Künstlers, die Familie Miller-Scharrer aus Kallmünz, wo Josef Georg Miller nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat gefunden und gemeinsam mit seiner Frau Erna gelebt und gewirkt hat, unter anderem durch den langjährigen Betrieb eines Kinder- und Waisenhauses.

Majella und Michael Miller-Scharrer haben sich nach dem überwältigenden Erfolg der Kunstausstellung entschlossen, dem Burglengenfelder Museum ein Selbstporträt ihres Vaters zu stiften. Das Ölgemälde ist 86 mal 66 Zentimeter groß, signiert mit „M 59“ als ein typisches Werk Millers der 1950er-Jahre.

Im Museum wird das wunderbare Bild nun einen würdigen Platz bekommen und alle Besucher mit seiner Ausdrucksstärke und Farbenpracht erfreuen.


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