28.09.2020, 14:56 Uhr

Regensburg Bürgermeisterin Astrid Freudenstein weiht öffentliche Bücher-Telefonzelle im Inneren Südosten ein

Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein (v. links) stellte mit Quartiersmanagerin Birgit Meier, Corinna Bernauer von Binery Kitchen und Cindy Paulus von der Stadtteilbücherei Candis die Bücher-Telefonzelle vor. Foto: Scheiner/DiakonieBürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein (v. links) stellte mit Quartiersmanagerin Birgit Meier, Corinna Bernauer von Binery Kitchen und Cindy Paulus von der Stadtteilbücherei Candis die Bücher-Telefonzelle vor. Foto: Scheiner/Diakonie

Heute hat – fast – jeder seine eigene Telefonzelle dabei. Dennoch kann man ab und an noch frei stehende Telekom-Säulen mit Telefonapparat entdecken, die aber vermutlich hauptsächlich noch als Hotspot für WLAN fungieren. Vor den Vereinsräumen der Binary Kitchen in der Walderdorffstraße in Regensburg ist kürzlich eine alte Telefonzelle aufgestellt worden, die künftig als öffentlicher Bücherschrank ein neues kulturelles Dasein fristet.

Regensburg. Vorangetrieben von Birgit Meier vom Quartiersmanagement Soziale Stadt Innerer Südosten und unterstützt von der Stadtbau GmbH, hat sich mit dem Verein Binary Kitchen ein Projekt-Pate gefunden, der sich mit viel Engagement um den Ausbau und künftigen Betrieb des Bücherschranks kümmert. Bei der Einweihung nannte Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein die öffentliche Minibücherei ein „offenes Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger im Kasernenviertel“, das Lust aufs Lesen machen solle. „Zudem“, meinte sie weiter, „trägt es dem Gemeinwohl-Gedanken Rechnung, indem Bücher gespendet, mitgenommen und getauscht werden können.“ Als Geschenk brachte sie einen Bildband über Regensburg mit, den sie zu den Romanen, Sach- und Kinderbuchern stellte, die von der Candis-Stadtteilbücherei für die erste Ausstattung gespendet worden sind.

Corinna Bernauer vom Verein Binary Kitchen e.V. stellte die Besonderheiten der ehemaligen Telefonzelle vor: „Wir sehen jetzt in der Telefonzelle einen kulturellen Projektraum, der auch für Lesemuffel etwas zu bieten haben soll. So verfügt sie auch über Umweltsensoren. Außerdem wird über den Freifunk Regensburg e.V. ein offenes und freies WLAN zur Verfügung gestellt.“ Wer den Bücherschrank zur richtigen Zeit besucht, „kann auch gerne auf einen Club Mate in den Vereinsräumen vorbeischauen“, lud Bernauer lesefreudige Viertelbewohner ein. Finanziell gefördert wurde das Projekt mit Mitteln der Städtebauförderung im Programm der Sozialen Stadt.


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