21.08.2020, 13:09 Uhr

Kriegsende in Regensburg Digitale Ausstellung der Kunstsammlungen des Bistums Regensburg ist online

Während die Synagoge brennt, ziehen die Nazis in der Reichspogromnacht durch die Stadt und verwüsten jüdische Geschäfte. Christoph Lang hat die Verwüstungen dokumentiert, hier die Schaufenster in der Ludwigstraße 4a. Foto: Stadt Regensburg Bilddokumentation/Christoph LangWährend die Synagoge brennt, ziehen die Nazis in der Reichspogromnacht durch die Stadt und verwüsten jüdische Geschäfte. Christoph Lang hat die Verwüstungen dokumentiert, hier die Schaufenster in der Ludwigstraße 4a. Foto: Stadt Regensburg Bilddokumentation/Christoph Lang

Die virtuelle Ausstellung „Hoffnung in Trümmern. 75 Jahre Kriegsende in Regensburg“ des Bistums Regensburg ist online.

Regensburg. Mit den eindrucksvollen Fotodokumenten des Stadtfotografen Christoph Lang, mit Figuren, die aus der zerstörten Obermünsterkirche gerettet wurden, mit beklemmenden Zeugnissen der Hinrichtung von Johann Igl, Domprediger Dr. Johann Maier, Michael Lottner und Joseph Zirkl in den letzten Kriegstagen, Berichten von Zeitzeuginnen und mit vielen Objekten aus den Monaten zwischen Ende und Neuanfang erinnert die virtuelle Präsentation „Hoffnung in Trümmern. 75 Jahre Kriegsende in Regensburg“ an die Stunden, in denen die Angst immer dunklere Schatten auf den Alltag der Menschen warf.

Aufgrund der aktuellen Situation wurde die ursprünglich im Museum St. Ulrich geplante Ausstellung digital umgesetzt. Im Internet unter www.kriegsende-regensburg.de öffnen sich mit historischen Fotografien Blickwinkel auf die Jahre 1933 bis 1948. Zum Thema Flucht und Vertreibung liest Regina Hellwig-Schmid in einer stillen Performance. Die Ausstellung ist ein Projekt der Kunstsammlungen des Bistums in Kooperation mit der Bilddokumentation der Stadt Regensburg.


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