19.07.2020, 21:22 Uhr

Kultur Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie hat eine neue Homepage

 Foto: Studio Zink Fotografen Foto: Studio Zink Fotografen

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie hat seit ein paar Tagen einen neuen Webauftritt. Grafisch ansprechend und benutzerfreundlich präsentiert die Website das Kunstmuseum und sein aktuelles Ausstellungsprogramm.

Regensburg. Die Besucherinnen und Besucher bekommen unter anderem Einblick in die herausragende Kunstsammlung. Es ist insbesondere schön, dass die Highlights aus der Grafischen Sammlung, die nicht dauerhaft gezeigt werden können, hier zu sehen sind. Aufrufen kann man die Website über die bisherige Adresse www.kunstforum.net.

Die charakteristischen roten Säulen, die die Besucherinnen und Besucher am Museumseingang empfangen, eröffnen auch den Webauftritt des Kunstforums Ostdeutsche Galerie. „Eine Anspielung an dieses Kunstwerk von Magdalena Jetelová ist sogar im Menusymbol zu finden“, verrät Pressesprecherin Gabriela Kašková.

Auf den ersten Blick übersichtlich und klar strukturiert bietet die Website umfassende Informationen zu aktuellen Ausstellungen, zum Programm und Museum allgemein. Die verlinkten Schlagwörter laden zum Durchklicken ein.

Vorgestellt wird neben den Wechselausstellungen beispielsweise auch der Skulpturenpark, den man anhand eines integrierten Guides direkt im Regensburger Stadtpark mit seinem Mobilgerät erkunden kann. Der Veranstaltungskalender beschränkt sich zurzeit situationsbedingt auf einige Kurzführungen, die online gebucht werden können. Trotzdem erhält man einen Überblick über die vielfältigen Programme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die normalerweise geboten werden und wieder an den Start gehen, sobald es die Corona-Pandemie es zulässt.

Unter dem Titel „Ostdeutsch?“ erfahren die Leserinnen und Leser mehr zu dem spezifischen Fokus des Museums, der auf dem Kunstgeschehen im östlichen Europa liegt. Im Bereich „Dauerausstellung“ kann man auf den Spuren der Künstlerinnen und Künstler, die in den früheren deutschen Siedlungsgebieten in Ostmitteleuropa lebten und wirkten, in die Kunstgeschichte eintauchen. Zu jedem der Themenräume in der Dauerausstellung gibt es einen Text. „In den Mittelpunkt haben wir jeweils eines der ausgestellten Werke gerückt“, erzählt Gabriela Kašková. „Die Geschichte baut sich so zu sagen um dieses Objekt auf und beleuchtet zugleich das Motto des Raumes ,wie zum Beispiel „Orte der Inspiration“ oder „Dialog Ost – West“.“

Die meisten Ausstellungsobjekte aus der Dauerausstellung finden sich in der Online-Sammlung wieder. Darüber hinaus sind hier auch einige Schätze, die in den Depoträumen ruhen. Insbesondere die lichtempfindlichen Arbeiten auf Papier aus der Grafischen Sammlung können auf diese Weise gezeigt werden. Geplant ist, die Online-Sammlung mit aktuell knapp 300 Werken kontinuierlich zu erweitern.


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