15.07.2020, 16:27 Uhr

Spenden gesammelt Vor sechs Jahren gestartet – jetzt sind die 100.000 Euro zur Restaurierung der historischen Straßenbahn erreicht

Jan Mascheck, Margarete Breu, Klaus Theml, Thomas Zink, Günther Dürrmeier, Dr. Astrid Freudenstein. Foto: IG Histor. StraßenbahnJan Mascheck, Margarete Breu, Klaus Theml, Thomas Zink, Günther Dürrmeier, Dr. Astrid Freudenstein. Foto: IG Histor. Straßenbahn

Während der Präsentation des von Dr. Astrid Freudenstein gestifteten Straßenbahnaquarells der Künstlerin Magarete Breu im Donau-Einkaufszentrum informierte der Vorstand der IG Historische Straßenbahn Regensburg e. V., dass die in 2014 von der IG Historische Straßenbahn Regensburg geforderten 100.000 Euro zur Restaurierung der historischen Straßenbahn Regensburgs im Rahmen der Crowdfundingaktion der Raiffeisenbank Regensburg-Wenzenbach am 14. Juli erreicht worden sind.

Regensburg. Neben dem Geschäftsführer des DEZ, Thomas Zink, freute sich Jan Mascheck, erster Vorsitzender der IG, zusammen mit Margarete Breu, Dr. Astrid Freudenstein, Klaus Theml und Günther Dürrmeier über das schier unmöglich Scheinende, was nun mit allen Kräften doch erreicht worden ist: „Als wir 2014, damals noch ohne Verein, die Aufgabe vom Stadtrat und vom Oberbürgermeister Joachim Wolbergs bekamen 100.000 Euro in Regensburg zu sammeln, damit der Zug erhalten werden kann, haben wir wirklich kurz überlegt, ob wir diese große Aufgabe annehmen sollten oder den Zug doch lieber dem weiteren Verfall preisgeben sollten. Wir haben dann recht schnell beschlossen, dass wir es wenigstens versuchen sollten!“„Es hat unzählige Anstrengungen, Events, Veranstaltungen, Infostände, viel Kraft, Zeit und Energie gekostet – nur als Mannschaftsleistung war das überhaupt zu stemmen“ ist sich Jan Mascheck mit den anwesenden Vereinsmitgliedern und dem dritten Vorsitzenden Klaus Theml einig. „Die Koalition hat beschlossen aktiv die Suche nach einer geeigneten Strecke für den Fahrbetrieb des Triebwagens zum Nutzen der Stadt und zur Attraktionssteigerung zu unterstützen, das setzt natürlich eine fahrfähige Gangbarmachung des Triebwagens voraus. Hier erarbeiten wir momentan Möglichkeiten wie das gelingen kann.“ Ergänzt Günther Dürrmeier, Elektrotechniker des Vereins.

Das Aquarell kann öffentlich im vierten Stock des Donau-Einkaufszentrum am Ausgang zum Spindelparkhaus betrachtet werden. Es bekam dort einen würdigen Platz gleich neben weiteren Straßenbahnexponaten und Malereien für die Öffentlichkeit.


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