01.07.2020, 11:29 Uhr

Haus der Bayerischen Geschichte Neuer Film zum Wintersport in Bayern – Dauerausstellung lockt mit neuen Höhepunkten


Das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg lockt zum einjährigen Jubiläum mit Neuigkeiten und Veränderungen in der Dauerausstellung. Unter anderem gibt es einen neuen Film zum Wintersport in Bayern.

Regensburg. Es war ein „Freudentanz auf Schlittschuhen“, erinnert sich Alois Schloder, als das Team der Deutschen Eishockeynationalmannschaft 1976 bei den Olympischen Spielen in Innsbruck überraschend Bronze gewann. Vier Tore Unterschied hätte man gebraucht, 4:1 ging das Spiel aus, es sollte offenbar nicht sein. Die Spieler waren am Boden zerstört, teilweise schon unter der Dusche, als plötzlich jemand den überraschenden Sieg der Bronzemedaille verkündete – dank des Torquotienten hatte es Deutschland doch geschafft.

Das „Wunder von Innsbruck“, die Geschichte der „Goldrosi“ und andere Highlights gibt es nun im Sportkabinett im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg in einem neuen Film zum Wintersport in Bayern zu sehen – im Wechsel mit dem Film über den Aufstieg des FC Bayern München. Darüber hinaus gibt es zum einjährigen Bestehen des Museums zahlreiche weitere Höhepunkte. Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler erklärte bei der Präsentation der Neuigkeiten am Dienstag, 30. Juni, wie wichtig es sei, Ausstellungen regelmäßig zu überarbeiten, um für die Gäste stets hoch attraktiv zu bleiben, und Museumsdirektor Dr. Richard Loibl betonte, dass das Versprechen, die Dauerausstellung jedes Jahr zu ändern nun eingelöst worden sei.

Neben dem Wintersportfilm gibt es ab sofort einen „preußentauglichen“ Dialekttest, eine neue Projektion zu verfolgten Künstlern in der NS-Zeit mit historischen Filmausschnitten, eine überarbeitete Bühneninszenierung zu den WAA-Protesten und den Fluchtballon von Naila zu entdecken. Und an neuen Projekten wird bereits intensiv gearbeitet.

Besucherinnen und Besucher können die Dauerausstellung unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen von Dienstag bis Sonntag, von 9 bis 18 Uhr bewundern, der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 5 Euro. Weiterhin kostenlos zu sehen ist die Fotoausstellung „Zeitlang“ im Foyer des Museums.


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