30.06.2020, 13:26 Uhr

Ab 17. Juli Die „Jazzfest Fridays“ des Bayerischen Jazzweekends

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Ab Freitag, 17. Juli, präsentiert die Stadt Regensburg als Veranstalter an acht aufeinander folgenden Freitagen eine Ergänzung des Bayerischen Jazzweekends, das dieses Jahr corona-bedingt nicht als Großveranstaltung stattfinden kann: die „Jazzfest Fridays“. Als Intendanz gestaltet in bewährter Partnerschaft das Bayerische Jazzinstitut des Verbands Bayerischer Sing- und Musikschulen e. V. (VBSM) das Programm.

Regensburg. Jeder „Jazzfest Friday“-Abend beinhaltet in der Regel drei virtuelle Live-Konzerte von circa 60 Minuten Dauer. Die Streams werden 14 Tage vor der Ausstrahlung im Internet unter www.jazzfest-fridays.de angekündigt. Sie können und wollen die Live-Erfahrung vor Ort nicht ersetzen, sondern erweitern das kulturelle Spektrum um eine zusätzliche Ausdrucksmöglichkeit.

An den grundsätzlichen Vorgaben hat sich nichts geändert: Die beteiligten Musikerinnen und Musiker erhalten pro Auftritt 100 Euro. Momentan erlauben die Hygieneauflagen maximal fünf Personen auf der Bühne. Ändern sich die Vorgaben, kann dies durch flexible und kurzfristige Planung noch berücksichtigt werden. Alle Konzerte bleiben für das Publikum wie gewohnt kostenfrei – in dieser Version als Livestream. Der Vorteil für die Musikerinnen und Musiker: Jedes Konzert wird von mindestens drei Kameras begleitet, die Künstlerinnen und Künstler erhalten die Aufnahmen danach zur freien Verwendung. Dies wird auch ermöglicht durch die treuen Unterstützer des Bayerischen Jazzweekends – den Regensburger Energie- und Wasserversorger Rewag, die Sparda-Bank Ostbayern und den Gewerbepark Regensburg.

Aufzeichnungsort wird eine bekannte Bühne des Bayerischen Jazzweekends sein: Im Degginger haben Wirtschafts- und Kulturreferat gemeinsam mit Wirt Werner Zapf die Voraussetzungen geschaffen, dass die Räumlichkeiten auch in der Zukunft viel Potential für die Kulturszene bieten können. Der Stadt Regensburg und dem Bayerischen Jazzinstitut liegt bei den „Jazzfest Fridays“ eine integrale Botschaft des Bayerischen Jazzweekends besonders am Herzen: Die Musikerinnen und Musiker verdienen Respekt und Solidarität. Mit individuellen Vorstellungen der Künstler im Internet unter www.jazzfest-fridays.de wird signalisiert: Hier sind Könner unterwegs, die ihren Weg mit Leidenschaft gehen und dabei ein Improvisationstalent beweisen, das viel Mut verlangt. Damit die Fans diese Leistung „ihrer“ Ensembles wie gewohnt durch Käufe, Buchungen oder Zuwendungen honorieren können, werden die Möglichkeiten zur Unterstützung dort virtuell eingebunden. Auch auf Facebook, Twitter und Instagram verbreitet das Team unter dem Hashtag „#JFF20“ News und wartet gespannt auf Feedback. Das Publikum kann seine Fragen rund um das Programm im parallellaufenden, zweisprachigen Chat (deutsch/englisch) direkt an das Team des Bayerischen Jazzinstituts stellen.

An den ersten vier Freitagen ist die Crew von BR-Klassik mit Redakteur Roland Spiegel für zusätzliche Rundfunkaufzeichnungen dabei. Moderator Ssirus Pakzad wird durch das Programm führen. Die Aufnahmen werden in bester Soundqualität in mehreren Sendungen auf BR-Klassik im Herbst ausgestrahlt und dann hoffentlich auch zur Ankündigung von echten Live-Auftritten der Musikerinnen und Musiker dienen. Weitere Informationen zu den „Jazzfest Fridays“ 2020 gibt es im Internet unter www.regensburg.de oder unter www.jazzfest-fridays.de.


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