12.06.2020, 15:47 Uhr

Vorhaben wird abgelehnt Die Stadt bleibt hart – Ab in ein Autokino? Nicht in Regensburg!

In Straubing und Wackersdorf wird eifrig auf die Leinwand geschaut. Foto: 123rf.comIn Straubing und Wackersdorf wird eifrig auf die Leinwand geschaut. Foto: 123rf.com

Was in anderen Städten mittlerweile ganz normal ist, wird in Regensburg mal wieder zum Politikum. Die Rede ist von einem Autokino!

Regensburg. „Voller Tatendrang haben wir uns in den letzen sieben Wochen in die Planung und Konzeptionierung der Kulturbühne in und um Regensburg gestürzt, um den Bürgern trotz gravierender Einschneidungen im öffentlichen und sozialen Leben, ein Stück Freiheit, Freude und Zugang zu Kultur und Glauben möglich zu machen“, so die Verantwortlichen der Mach-Bar GmbH. Doch: „Letztendlich müssen wir zu dem jetzigen Zeitpunkt, nach sieben Wochen der Ausdauer, akzeptieren, dass eine verbindliche und arbeitsfähige Zusage der Genehmigungsbehörden in naher Zukunft nicht zu erwarten ist.“ Das Projekt ist also wohl gescheitert. Was andernorts – zum Beispiel in Straubing oder auch in Wackersdorf im Landkreis Schwandorf – gut funktioniert, wird es im Raum Regensburg wohl nicht geben.

Die Stadt Regensburg teilt hierzu mit, man habe alle „relevanten Aspekte unter Einbindung der betroffenen Fachstellen“ geprüft, letztendlich habe man sich entschieden, „den Dultplatz weder für ein Autokino noch für eine ,Drive-in-Dult‘ zur Verfügung zu stellen“. Das „erhöhte Verkehrsaufkommen auf und rund um den Dultplatz (mit Rückstau) und die damit verbundene Lärmbelastung über einen längeren Zeitraum hinweg“, sprächen gegen solche Veranstaltungen. Zudem soll der Dultplatz als „öffentlicher Parkplatz zur Stärkung der Altstadt als Einkaufsstadt und für die Anwohner“ freigehalten werden. Um den Dultplatz in den Sommer- und Spätsommermonaten für einen gewissen Zeitraum bespielen zu können, werde nun ein Konzept erarbeitet.


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