12.06.2020, 09:34 Uhr

Führungen mit der Künstlerin Mais – ästhetische und ökologische Aspekte

Catrin Bolt mit Kuratorin Regina Hellwig-Schmid. Foto: Michael Bothner/DonumentaCatrin Bolt mit Kuratorin Regina Hellwig-Schmid. Foto: Michael Bothner/Donumenta

Mais ist das am meisten angebaute Getreide weltweit. Es ist Futtermittel, Energieträger und Kunststoffersatz. Mit 596 Maiskolben berührt Catrin Bolts Installation „Monokulturelles Stillleben (Kukuruz)“ ästhetische, ökonomische, ökologische und archäologische Aspekte. Am 26. Juni, um 17 Uhr, gibt der Artist Talk Gelegenheit, mit der Künstlerin zu diskutieren. Am 27. und 28. Juni sind Führungen mit Catrin Bolt möglich. – für Artist Talk, Führungen und Gespräche wird um Anmeldung gebeten.

Regensburg. Das Gros der 596 Maiskolben auf den Fliesen in der ehemaligen Unterführung im Hauptbahnhof Regensburg vollendete die österreichische Künstlerin Catrin Bolt vor Corona. Dann schloss Österreich seine Grenzen, die Künstlerin reiste ab und die „Donumenta“ verschob die Ausstellungseröffnung im „Art Lab Gleis 1“ auf zunächst unbestimmte Zeit.

Je stärker das Virus den Alltag veränderte, umso mehr gerieten Wirtschaftsform und Lebensweise des 21. Jahrhunderts bei vielen Menschen auf den Prüfstand. Seit Ende Mai ist die Ausstellung eröffnet. Der Bedeutungshorizont von Catrin Bolts Installation „Monokulturelles Stillleben (Kukuruz)“ war gewachsen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. Juni und ist jeweils von Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 19 Uhr, geöffnet.


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