27.04.2020, 13:09 Uhr

Corona-Krise „Mit Poesie durch Pandemie“ – Regensburger Musikerinnen widmen ihren Beitrag dem „Podcast J&J“ und „Sea Eye“

 Foto: Jakob Leiner Foto: Jakob Leiner

Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben Wirkung gezeigt. Langsam schimmert ein Fünkchen Normalität in weiter Ferne. Doch der Shut-Down des öffentlichen Lebens hat schwerwiegende Folgen, vor allem für den künstlerisch-kulturellen Betrieb.

Regensburg. Die Absage sämtlicher Veranstaltungen hat vielen Kunst- und Kulturschaffenden die Existenzgrundlage unter den Füßen weggezogen. Um die Krise zu überstehen, müssen sie erfinderisch werden, damit sie auch in den Weiten der Digitalität präsent und sichtbar bleiben.

Ende März gründete sich die Regensburger Initiative „Mit Poesie durch Pandemie“. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedenster Lyrikerinnen und Lyriker sowie Musikerinnen und Musiker, die über die gleichnamige Facebookseite täglich ein Gedicht veröffentlichen. Sonntags interpretieren Musikernnen und Musiker die Lyrik der vergangenen Woche oder zeigen ihre eigenen Werke.

Diese Beiträge werden jeweils einem Akteur aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur oder Soziales gewidmet, der im Zuge des Shut-Downs unter Druck geraten ist. Das Ziel der Aktion ist eine größere Sichtbarkeit für Künstler und krisengeschüttelte Akteure gleichermaßen. So ist ein digitales und interdisziplinäres Kunstprojekt entstanden, das neben dem eigenen Schaffen immer wieder auf die Werke anderer verweist.

Der aktuelle Musikbeitrag ist eine Kooperation verschiedener Musikerinnen und Musikern. Aus Regensburg wirken Anna W. von Huber und Ronja Kuenkler mit. Ihre musikalischen Interpretationen widmen sie dem „Podcast J&J“ und dem Seenot-Rettungsverein „Sea Eye“. Der kürzlich entstandene Podcast behandelt humorvoll und innovativ aktuelle Themen. „Sea Eye“ setzt sich trotz der anhaltend pandemischen Umstände aktiv für Menschen in Seenot ein. Den Beitrag findet man im Internet unter www.facebook.com.


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