24.02.2020, 10:00 Uhr

Regensburger Antiquariatstag „Liebesbriefe von Kleopatra“ – Vortrag über echte und falsche Handschriften

 Foto: Kathrin Lechl Foto: Kathrin Lechl

Der Tutzinger Antiquar und Autographenhändler Eberhard Köstler hält anlässlich des dritten Regensburger Antiquariatstages am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr, im Lesesaal der Staatlichen Bibliothek Regensburg einen Vortrag.

Regensburg. „Immer oder doch zumindest oftmals, wenn ich Gästen ein paar Blätter aus meiner Handschriftensammlung zeige, endet ihre neugierige Ehrfurcht vor den erlauchten Schriftzügen in die Frage: ,Aber, sind Sie auch sicher, dass diese Blätter echt sind?'“. Mit diesen Worten beginnt ein Aufsatz, den Stefan Zweig, selber einer der bedeutendsten Autographensammler aller Zeiten, 1927 erstmals veröffentlicht hat. Seine Betrachtung trägt den Titel „Von echten und falschen Autographen“. Eberhard Köstler, einer der führenden Autographenhändler Süddeutschlands hat den Titel für seinen Vortrag dort entlehnt.

Aber sind gefälschte Autographen heute noch ein ernsthaftes Problem? Sie sind es, und nicht nur ausgesprochene Autographensammler können davon betroffen sein, sondern jeder, der ein signiertes Buch oder ein Widmungsexemplar erwirbt. Der Tutzinger Antiquar Eberhard Köstler handelt seit über 20 Jahren mit seltenen Briefen und Manuskripten. In seinem Vortrag berichtet er aus langjähriger Erfahrung und beleuchtet das Thema „Echt oder falsch“ in allen seinen historischen und aktuellen Facetten, auch den eher humoristischen. Dabei widmet er sich anhand konkreter Beispiele aus seiner eigenen Sammlung speziell der Frage, wie Fälschungen als solche erkannt werden können.

Die Veranstaltung findet im Vorfeld des Regensburger Antiquariatstages am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr, im Lesesaal der Staatlichen Bibliothek Regensburg statt. Der Eintritt ist frei.


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