29.11.2019, 13:33 Uhr

Kultur Reinhausen, wie es früher war ...

Als noch das „Walhalla-Bockerl“ durch Reinhausen fuhr ... (Foto: Archiv Bürgerverein)Als noch das „Walhalla-Bockerl“ durch Reinhausen fuhr ... (Foto: Archiv Bürgerverein)

Bei der sehr gut besuchten Herbstversammlung des Bürgervereins „Roahausen“ gab der erste Vorsitzende, Dr. Bernhard Mitko, einen Rückblick auf das Vereinsgeschehen im letzten Halbjahr.

REGENSBURG Als besonderer Höhepunkt wurde die 12. Kulturfahrt nach Püchersreuth und St. Quirin in Erinnerung gebracht. Zum Thema „Neue Möglichkeiten für Urnenbestattungen“ war am 20. Mai ein Ortsgespräch mit dem Leiter des Bestattungsamts, Stefan Vanek, im Friedhof Reinhausen. „Dazu findet im Dezember noch ein weiterführendes Gespräch statt“, sagte Mitko. Zum Vorgang „Bauliche Veränderungen in Reinhausen“ war am 27. Juni ein Ortsgespräch mit den zuständigen Herren der Stadtverwaltung. „Das Thema geht jetzt in die nächste Runde“, berichtete Mitko.

Durch zwei Sterbefälle im Berichtszeitraum, zählt der Bürgerverein aktuell 139 Mitglieder. Kassenwart Johann Würdinger informierte über die geordneten Vereinsfinanzen.

Schriftführer Albert Galli stellte die kommenden Vereinstermine vor. Am 7. Dezember, 17.30 Uhr findet in der Pfarrkirche St. Josef Reinhausen ein Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Vereinsmitglieder statt. Am 3. Januar beginnt das neue Vereinsjahr mit der „14. Roahauserer Raunacht“. Die beliebte Gemeinschaftsveranstaltung wir von Mitglied und Stadtrat Erich Tahedl zusammen mit seinen Gruppen vom Trachtenverein Regensburg „Stamm“ gestaltet.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Vortrag: „Reinhausen, wie es früher war“. Albert Galli erinnerte dabei, auch mit historischen Bildern, an die Zeit, als noch das „Walhalla-Bockerl“ und die Straßenbahn durch Reinhausen fuhren. Besonders beleuchtet wurden der 6-spurige Neubau der Alten Regenbrücke und der vierspurige Ausbau der Donaustaufer Straße in den Jahren 1968 bis 1972. Bei dieser gewaltigen Baumaßnahme wurden die alte Brücke und von der Kirche bis zum Regen auch 16 Wohn- und Geschäftsgebäude abgerissen. Darunter befand sich auch das Geburtshaus von Ministerpräsident Alfons Goppel.


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