31.10.2019, 11:25 Uhr

Zwischen Freiheit und Moderne Neue Ausstellung in der Ostdeutschen Galerie zur Bildhauerin Reneé Sintenis

Renée Sintenis, Ausschlagendes Pferdchen, 1923. (Foto: Bernd Sinterhauf/VG Bild-Kunst)Renée Sintenis, Ausschlagendes Pferdchen, 1923. (Foto: Bernd Sinterhauf/VG Bild-Kunst)

Unter dem Titel „Zwischen Freiheit und Moderne“ präsentiert das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg seit Samstag, 12. Oktober, eine Ausstellung zu Reneé Sintenis (1888–1965). Die Künstlerin ist eine der ersten Frauen, die sich professionell der Bildhauerei widmen konnte. Zudem gilt sie als eine der meistfotografierten Frauen der Weimarer Republik: Mit ihrer auffälligen Erscheinung im Herrenanzug mit Bubikopf verkörperte die hochgewachsene Sintenis nämlich zugleich die „Neue Frau“ der sogenannten Goldenen Zwanziger. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die lebhaften Tiere aus Bronze, mit denen Sintenis in ihrer Zeit Erfolge feierte. Ihr bekanntestes Werk, der Berliner Bär, ist ein besonderes Highlight der Präsentation.

REGENSBURG Zu sehen sind auch ihre Mädchenakte, Porträtbüsten, Sportlerdarstellungen, mythologische Figuren sowie einige grafische Arbeiten. Die Exponate aus der eigenen Sammlung ergänzen zahlreiche Leihgaben. Darüber hinaus stellt die Ausstellung die Künstlerin als Medienstar und wichtige Persönlichkeit der Berliner Kunstszene vor.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 12. Januar 2020, zu sehen.


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