17.10.2019, 23:52 Uhr

Am Freitag, 18. Oktober Jugendbauhütte Regensburg stellt beim Regensburger Baumeistertag Projekte vor

(Foto: Roland Rossner/DSD)(Foto: Roland Rossner/DSD)

Beim diesjährigen 12. Regensburger Baumeistertag am Freitag, 18. Oktober, erläutert Stefan Aichner, Leiter der Jugendbauhütte Regensburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), um 8.45 Uhr im Haus der Technik, Galgenbergstraße 30 in Hörsaal G 001 das Konzept der Jugendbauhütten in der Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd).

REGENSBURG Dabei ragen unter den Projekten der Jugendbauhütte Regensburg in den zehn Jahren ihres Bestehens die Wiederherstellung des mit einem Preis ausgezeichneten Backhauses in Geyern, das Projekt einer Fensterverglasung in der Kapelle der Cadolzburg und das Projekt Römerhaus Ruffenhofen heraus.

In der Regensburger Jugendbauhütte können Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Denkmalpflege absolvieren. Über 200 junge Menschen nahmen bislang die Chance wahr, Klarheit über ihre Fähigkeiten und ihre beruflichen Neigungen zu erwerben. Betreut von pädagogischen Leitern der ijgd und an der Seite erfahrener Handwerker und Architekten, bei Denkmalbehörden und Denkmalorganisationen ermöglicht das FSJ Denkmalpflege einen direkten Einblick in die Vielfalt denkmalpflegerischer Themen. Neben der praktischen Tätigkeit werden in sechs über das Jahr verteilte Seminarwochen allgemeine Grundlagen der Denkmalpflege vermittelt, wie die Geschichte und Grundlagen von Denkmalschutz und Denkmalpflege, die Bedeutung des europäischen Kulturerbes, Stil- und Materialkunde sowie Forschungs- und Arbeitsmethoden. Auch die rechtlichen Grundlagen und die einschlägigen Berufsbilder spielen in den Seminaren eine Rolle.

Gefördert wird die Jugendbauhütte durch den Bezirk Oberpfalz, das Bayerische Landesdenkmalamt, den Landkreis und die Stadt Regensburg. Bundesweit gibt es 15 Jugendbauhütten. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.denkmalschutz.de.


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