15.09.2019, 17:35 Uhr

Kartenvorverkauf Das Theater Zeitlarn wagt sich an das Stück „Eine ganz heiße Nummer“

(Foto: Theater Zeitlarn)(Foto: Theater Zeitlarn)

Seit 26 Jahren wird in Zeitlarn Theater gespielt. Nun steht das mittlerweile 36. Stück an, das Regisseur Franz Hochmuth – er führt übrigens zum achten Mal Regie – mit seiner Truppe auf die Bretter, die die Welt bedeuten, bringt.

ZEITLARN Am 4. Oktober ist Premiere für „Eine ganz heiße Nummer“. Der Kartenvorverkauf für die Zeitlarner Aufführungen startet übrigens am heutigen Dienstag. Und wer die Theatergruppe kennt, weiß, dass man schnell sein muss, um das Stück zu sehen. Denn dass es sich hier um keine trauriges Stück handelt, dürfte jedem schon beim Titel klar sein. Wer das Buch gelesen oder den Film gesehen hat, hat bestimmt schon Tränen gelacht. Und wer die bisherigen Aufführungen der Zeitlarner Theatergruppe kennt, sollte am besten einige Taschentücher für die Lachtränen bei den Vorführungen mit dabei haben.

„Dieses Stück liegt uns sehr am Herzen, zumal die Autorin Andrea Sixt eine Regensburgerin ist und wir eine ganz besondere Spendenaktion unterstützen möchten.“ Die Aktion „Herzkissen für frisch operierte Brustkrebspatienten“ vom Kneippverein Fensterbachtal e. V. will das Theater Zeitlarn im Monat Oktober, dem Brustkrebsmonat, mit einer Spende unter die Arme greifen. Hier werden Kissen in spezieller Herzform genäht und an Patienten verteilt. Diese lindern Druck- und Narbenschmerzen bei frischoperierten Patienten im Marienklinikum in Amberg. „Außerdem bereiten wir eine ganz besondere Aufführung vor, die nicht nur durch gespielte Szenen auf der Bühne besteht, sondern ... mehr wird nicht verraten“, sagt Regisseur Franz Hochmuth.

Seit Mai laufen nun die Vorbereitungen und Proben für diese Komödie. Für alle, die „Eine ganz heiße Nummer“ noch nicht kennen, hier eine kurze Zusammenfassung: Waltraud (Annette Weigert), Maria (Monika Meindl) und Lena (Carolin Stemmer) stecken in tiefen finanziellen Schwierigkeiten. Der Lebensmittelladen, in dem sie bisher gearbeitet haben, macht dicht und alle drei plagt die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Doch so unterschiedlich die drei Frauen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Aufgeben ist nicht ihre Sache. Stattdessen fassen sie sich ein Herz und schmieden einen Plan, der sie aus ihrer Misere herausführen soll. Und so entsteht eine „unmoralische“ Geschäftsidee, die einer alt bewährten Devise folgt: „Sex sells „– immer und überall, auch in der entlegensten Provinz, auch im Bayerischen Wald. Beherzt greifen die drei Mädels zum Hörer und tatsächlich: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten macht die neue Telefonsex-Hotline nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch ungezählte Männer im Dorf glücklich ...

Die Darsteller und der Regisseur waren gleich Feuer und Flamme für dieses Stück. Bereits beim ersten Lesen des Textheftes hatte Franz Hochmuth die Bilder für die Umsetzung im Kopf. Bis das Stück dann Bühnenreif ist, steckt eine Menge an Vorarbeit drin. Gespielt wird im Pfarrsaal in Zeitlarn. Premiere ist am Freitag, 4. Oktober. Die weiteren Aufführungen sind im Oktober am Samstag, den 5., Samstag, 19., Sonntag, 20. und im November am Freitag 8., Samstag 9., Freitag 15. und Samstag 16. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es in Zeitlarn im Café Zeitlos und bei Getränke Hausler in Lappersdorf oder unter www.theater-zeitlarn.de/karten. Sie kosten im Vorverkauf zwölf und ermäßigt acht Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 14 und zehn Euro. Einlass ist eine Stunde vor Beginn.


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