25.07.2019, 16:07 Uhr

Kultur Das Piazza-Festival lockt mit einem tollen Programm in den Gewerbepark

(Foto: Seehofer)(Foto: Seehofer)

Exakt eine Woche nach der Eröffnung des Regensburger Jazzweekends auf der Piazza lockt mit dem von Power Concerts arrangierten Piazza-Festival ein weiterer musikalischer Höhepunkt die Besucher in den Gewerbepark.

REGENSBURG Von 25. Juli bis 4. August verwandelt sich die Piazza für neun außergewöhnliche Musik-Acts in ein stimmungsvolles Open Air Gelände. Das Festival hat sich mittlerweile einen festen Platz im Regensburger Kulturkalender erobert und so rechnen die Veranstalter wieder mit insgesamt über 10 000 Besuchern.

25. Juli, 19.30 Uhr: Seit über 30 Jahren steht das Nockalm Quintett bereits auf der Bühne. Die „Nockis“ – wie sie von ihren Fans gerufen werden, haben sich die Herzen des Publikums erspielt. Das Erfolgsgeheimnis ist schnell auf einen Punkt gebracht: Die Zuhörer bei einem Nockalm-Konzert finden sich mit ihren Gedanken nahezu komplett in den Liedern wieder. Es scheint, als seien diese den Menschen nahezu aus der Seele geschrieben.

26. Juli, 20 Uhr: Was vor einigen Jahren noch wie ein Traum erschien, ist für Vanessa Mai inzwischen traumhafte Realität geworden: ausverkaufte Touren, Gold, Platin und Spitzenchartpositionen für ihre Alben und sogar der ECHO, die bedeutendste Auszeichnung im Musikbusiness. Gerade gastiert sie mit ihrer Regenbogen Live Tournee in oft bis auf den letzten Platz ausverkauften Hallen. Mit enormer Hingabe, Talent, eiserner Disziplin und vor allem unstillbarer Lust und Freude an dem, was sie tut, eroberte Vanessa Mai den Musikolymp und hat ganz nebenbei dafür gesorgt, dass Schlager auch bei dem jungen Publikum wieder ganz hoch im Kurs steht.

27. Juli, 19 Uhr: Wir befinden uns im Jahr 3 nach „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“. 300 Konzerte und 3 Echos später. Joris ist inzwischen 28 und hat sich Zeit gelassen für sein zweites Album „Schrei es raus“, das am 5. Oktober dieses Jahres erscheint. Es ist der gleiche Joris - diese ungewöhnliche, warme Stimme, die mit großer Ausdruckskraft Geschichten erzählt und Bilder erschafft. Der gleiche erdige, ehrliche Sound, der analog und natürlich diese kraftvolle Stimme dynamisch unterstützt und überall mitgeht: hoch, runter, laut, leise, gleichzeitig rau und sanft - wahnsinnig vielfältig und variabel.

28. Juli, 19 Uhr: Angelo Kelly & Family bringen den „Irish Summer“ 2019 zurück nach Deutschland. Nach der erfolgreichen Open Air Tour 2018 und einer ausverkauften Weihnachtstour geht es 2019 weiter. Wer an Irland denkt, dem fallen mit Sicherheit zuerst grüne Landschaften, Dublin, Schafe, Guinness, das launenhafte Wetter und natürlich die typisch traditionelle irische Musik ein – jeder hat sein eigenes Bild von der grünen Insel – Angelo, seine Frau Kira, die Kinder Gabriel, Helen, Emma, Joseph und William werden das Publikum auf eine ganz wunderbare Reise nehmen. Es darf getanzt, gefeiert, gelacht und vor Glück geweint werden.

31. Juli, 19.30 Uhr: Wenn jubelnde Zuschauer von den Sitzen aufspringen und STS‘ „Fürstenfeld“ mitsingen, bei Ambros‘ „Skifoan“ die Arme in den Himmel recken oder bei Fendrichs „Macho Macho“ jede Zeile auswendig kennen, dann sind sie wohl gerade in einem der ausverkauften Konzerte von „I am from Austria“, der größten Austro-Pop-Show Europas. In dieser mitreißenden Revue feiert der österreichische Pop sein fulminantes Comeback: als eine große Party mit einer „Überdosis G’fühl“, das dank aufwändigster Technik auch in der letzte Reihe noch zu spüren ist.

1. August, 19 Uhr: Fürchtet Euch nicht, es geht weiter! Auch 2019 sind Ringlstetter & Band wieder mit ihrem neuen Programm unterwegs. Mit im Gepäck: viele neue Songs aus den verschiedensten Genres und Mut, diese miteinander zu vermischen. Von Rock bis Hip Hop ist alles dabei. Natürlich inklusive des bekannten „Ringlstetter“-Sounds. „Wir haben uns einfach auf die unterschiedlichen Stile eingelassen. Weil ich sag: die Musik muss der Bereich in meinem Leben sein, wo ich immer mutig, offen, neugierig und angstfrei bin“, sagt Hannes Ringlstetter. Und das bekommt das Publikum auf den Konzerten hautnah zu spüren.

2. August, 20 Uhr: „Der Mann gehört ins ,Great Bavarian Songbook‘, in die Ruhmeshalle Bayerischer Songschmiede“, sagt der Bayerische Rundfunk. Seit 20 Jahren ist Hans Söllner nun unterwegs, der Mann aus Bad Reichenhall und irgendwo zwischen Bob Dylan, Johnny Cash und einem bayerischen Wilderer treibt Söllner sein Wesen – singt in der Songwriter-Tradition amerikanischer Direktheit, mit großem musikalischem Instinkt und so, als seien freiheitssuchende Pioniere in die Alpen zurückgekehrt. Söllners Blick aufs Leben ist unbestechlich, sein Bild von der Welt in der er leben will, ist ein Gerechtes und seine Wut auf die, die diese Welt und ihre Lebewesen zerstören wollen, kommt mit Urgewalt.

3. August, 19 Uhr: Manchmal muss man im Leben loslassen, um die Dinge wieder in den Griff zu bekommen. Das galt auch für Milow. Der charismatische Singer/Songwriter aus Belgien landete ab 2006 einen Hit nach dem anderen, triumphierte in unzähligen Konzerten als grandioser Storyteller und Musiker. Keine Frage: Das erste Jahrzehnt im neuen Jahrtausend ist untrennbar mit der weichen, dennoch aber enorm eindringlichen Stimme von Jonathan Vandenbroeck, wie Milow bürgerlich heißt, verbunden. Und mit seinen Top-Hits wie „Ayo Technology“, „You Don’t Know“, „You And Me (In My Pocket)“ oder „Little In The Middle“. Doch nun, rund um sein sechstes, im Mai erschienenes Album „Modern Heart“, war es Zeit für eine Neuorientierung. Mit der Hilfe von begnadeten Musikern sowie einer ganzen Reihe an überraschenden Produzenten gelang es Milow, seine Klangästhetik weitgehend neu zu definieren und seine schillernden Kompositionen in einem überraschenden Klangbett aus Urban Soul und Tropical House neu zu positionieren.

4. August, 19 Uhr: Wenn sie allein war, setzte sie sich ans Klavier und fing an zu musizieren. Es waren die Fragen an sich selbst, die intimen Monologe, die Musikerin LEA ihre unverwechselbar melancholische Stimme fürs erste Album „Vakuum“ finden ließen. Heute muss es nicht mehr still um sie sein, um den Klang für ihre Gedanken zu finden. Ihr zweites Album „Zwischen meinen Zeilen“ fühlt sich insgesamt geselliger an, zeigt wundersame Facetten und die bunten Aspekte ihrer Generation. Dass LEA mit ihrer neuen Offenheit den Nerv der Zeit trifft, spiegelt sich in Erfolgen wider. „Ich habe mich sehr geöffnet für die Produktion des zweiten Albums. Ich wollte immer Indie sein, habe aber im Grunde immer schon Popsongs geschrieben. Heute stehe ich zum ‚Label‘ Pop und das macht richtig Spaß“, erklärt sie.

Informationen zu Tickets gibt es im Internet unter www.power-concerts.de.


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