30.06.2019, 18:30 Uhr

Erste Bilanz Organisatoren zeigen sich zufrieden – heiß, heißer, Bürgerfest!


„Ein sehr friedliches, ein entspanntes Fest“, so fasste Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer am Sonntagnachmittag, 30. Juni, das Regensburger Bürgerfest 2019 zusammen. Von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag waren kaum Einsätze der Polizei nötig – lediglich das heiße Wetter forderte seinen Tribut.

REGENSBURG Am Freitag waren rund 50 Versorgungen durch den Rettungsdienst nötig, acht Mal ging es ins Krankenhaus. Am Samstag war der Rettungsdienst fast 90 Mal gefordert, zwölf Mal erfolgte ein Transport ins Krankenhaus. Am Sonntag waren mit Stand 13 Uhr acht Einsätze notwendig, zwei Mal musste der Rettungswagen ein Krankenhaus ansteuern. Kurz nach der Pressekonferenz war dann der Rettungsdienst allerdings schon wieder mit Blaulicht und einem Patienten an Bord unterwegs. Am Freitag und Samstag, so berichtete Matltz-Schwarzfischer, sei das Wetter noch einigermaßen erträglich gewesen, „heute aber ist es grenzwertig“. Und so war am Sonntag um die Mittagszeit auch nicht sonderlich viel los in den Gassen und auf den Plätzen: Viele verbrachten den Tag wohl eher am Weiher oder in der kühlen Wohnung – für den Abend aber rechnet man nochmal mit einem ordentlichen Ansturm aufs Bürgerfest. Am Ende werden es wohl 100.000 Besucherinnen und Besucher gewesen sein, die 2019 mitgefeiert haben.

Maltz-Schwarzfischer betonte, dass 2019 besonders die Partnerstädte im Mittelpunkt standen. Unter dem Motto „Regensburg in Europa“ gab es ein Programm für und mit den Partnerstädten aus Europa – und auch mit Tempe in den USA und Qingdao in China. Delegationen aus den Partnerstädten waren angereist, sie präsentierten Kulturelles und Kulinarisches. „Das ist gelebte Partnerschaft“, so Maltz-Schwarzfischer.

Die Bürgermeisterin freute sich sehr über die „sehr schöne und entspannte Atmosphäre“, die sie auf dem Bürgerfest 2019 bislang erlebt hat, sie dankte allen, die durch ihren Einsatz, das Fest zu etwas Besonderem gemacht haben.

Kulturreferent Klemens Unger zeigte sich stolz „auf die ganze Mannschaft“, das Bürgerfest 2019 sei ein „fröhliches, buntes Fest“. Auch Kurioses gab es zu berichten: So hatte jemand auf der Steinernen Brücke eine Stele aufgestellt und ein altes Telefon darauf installiert. Das gab erst große Aufregung, dann konnte man aber Schmunzeln. Christiana Schmidbauer, Leiterin des Kulturamtes, hatte ebenfalls Kurioses zu berichten: So sei ein Nackter in der Hüpfburg auffällig geworden. „Im Brunnen kann man das vielleicht noch verstehen, aber in der Hüpfburg?“, schilderte Schmidbauer die Szene.

Bis in den späten Abend hinein wird am Sonntag gefeiert – es lohnt sich also noch, den Weg in die Stadt anzutreten!


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