21.06.2019, 13:53 Uhr

Vielseitiges Programm International bekannte Konzertorganistin zu Gast in Regensburg

(Foto: Bistum Regensburg)(Foto: Bistum Regensburg)

Am Mittwoch, 26. Juni, spielt Giulia Biagetti aus Lucca um 20 Uhr im Rahmen der Orgelkonzerte im Dom St. Peter. Giulia Biagetti ist Titular-Organistin an der Kathedrale von Lucca und als Konzertorganistin international unterwegs.

REGENSBURG Sie hat sich mit einem Programm von Orgelmusik aus der Neuen Welt, einem formal unkonventionellen Repertoire, einen Namen gemacht. Ausschließlich Musik des 20. und 21. Jahrhundert stellt sie auch in Regensburg vor.

So die Suite Liturgique des Kanadiers Denis Bédards (geboren 1950), René Louis Becker (1882 bis 1956) monumentale Sonate Nr. 1 op. 40 und die Keltische Suite (Celtic Hymn – Ellyllon – Rondò alla latina – Berceuse – Toccata alla celtica) des Deutschen Hans-André Stamm (geboren 1958). Außerdem auf dem Programm: die virtuose und höchst effektvolle Concert Study No. 1 des New Yorkers Pietro Alessandro Yons (1886–1943) und schließlich Toccata on Amazing Grace von James Christopher Pardini (geboren 1973), über das populäre Thema des geistlichen Lieds, das zu den beliebtesten Kirchenliedern der Welt zählt.

Giulia Biagetti absolvierte ein Klavierstudium in Lucca und ein Orgel- und Orgelkompositionsstudium in Ferrara. Sie studierte Komposition bei Marino Pratali und Gaetano Giani Luporini und perfektionierte sich bei berühmten italienischen und ausländischen Meistern. Seit 1981 ist sie Organist der Kathedrale von Lucca (seit 1996 als Titular). Sie gab mehrere Publikationen heraus und arbeitet mit Institutionen und Vereinigungen in der Provinz Lucca zusammen, um kulturelle Veranstaltungen und Konzerte zu fördern. Als Solist weist sie eine große Konzerttätigkeit auf, die sie in Italien und im restlichen Europa an berühmten Orgeln und internationale Festivals führte. Sie hat mehrere Aufnahmen gemacht, davon zwei als Solist. In ihren Programmen finden sich häufig Stücke von Lucchese-Autoren der Vergangenheit und der Gegenwart, darunter auch unveröffentlichte Musik, die im Fonds „Arrosti“, einer privaten Sammlung von Camaiore, gefunden wird.


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