16.05.2019, 14:31 Uhr

Gute Wetterprognose macht Hoffnung Veranstalter ziehen Halbzeitbilanz – „die Dult ist noch nicht ins Wasser gefallen“

(Foto: Tobias Ehrmeier)(Foto: Tobias Ehrmeier)

Die erste Hälfte der Regensburger Maidult ist nun rum. Nach einer ersten Woche mit sehr durchwachsenem Wetter ziehen die Veranstalter eine erste Bilanz. Schlechte Stimmung sucht man dabei bei den Beteiligten auf der Pressekonferenz am Donnerstag, 16. Mai, trotz des regnerischen Wetters vergebens.

REGENSBURG „Die Dult ist eine gute Dult! Auch wenn wir schon etwas vollere hatten“, äußert sich Dr. Patrick Veit, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung und Straßenverkehr der Stadt Regensburg, zu Beginn der Pressekonferenz bestimmt. Denn obwohl noch Luft nach oben sei, sei „die Dult bisher nicht ins Wasser gefallen.“ Schätzungen zu den Besucherzahlen konnten die Verantwortlichen der Stadt bis zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht nennen.

Eine ähnliche Bilanz zogen die Festzeltbetreiber, die nach einem guten Start nun dem kalten Wetter mit beheizten Zelten trotzen. Denn man sei „sehr zufrieden, auch trotz des schlechten Wetters“, meint Alfred Glöckl. „Der Dultauftakt war wunderbar“, äußert sich Albert Kellner von der Brauerei Kneitinger und zeigt sich mit dem Start in die Maidult äußerst zufrieden, denn am Freitag sei man sogar „schon fast an die Versorgungsgrenze gestoßen!“ Begeistert über den Beginn der Dult und den damit einhergehenden Festzug zeigt sich Susanne Horn von der Brauerei Bischofshof. Denn auch wenn die Brauerei selbst nicht auf der Maidult vertreten ist, machte die Geschäftsführerin der gesamten Stadt Regensburg ein Kompliment und lobt die Sympathien, die die Stadt den Veranstaltern, Brauereien und Vereinen entgegenbringt. Darüber hinaus zeigt sich Frau Horn begeistert über das gemeinsame Streben aller Beteiligten für eine bessere Dult, was so nicht immer selbstverständlich sei.

„Das Wetter war nicht so optimal für den Start“, äußert sich Walter Metzger als Vertreter der Schausteller übereinstimmend mit den restlichen Verantwortlichen. Er fügt jedoch im gleichen Atemzug hinzu: „Wir sind alle Kämpfer“ und man werde sich durchkämpfen, bis das Wetter wieder besser werde. Erfahrungsgemäß sei ein regnerisches Wetter aber nicht für alle Schausteller schlecht, denn vor allem die Betreiber der Stände der Warendult machen bei diesem Wetter, aufgrund der größeren Ruhe am Festplatz, ein besseres Geschäft. Einzig und allein etwas enttäuscht zeigt man sich über den Familientag, der aber alles in allem „trotzdem noch gut“ war, so Festwirt Michael Hahn. Auch an dieser Stelle zeigte man sich wie insgesamt optimistisch, steht der nächste Familientag am Mittwoch, 22. Mai, bereits vor der Tür.

Zum Schluss gibt Polizeihauptkommissar Markus Hartung einen Überblick über die erste Woche der Maidult aus polizeilicher Perspektive. Hierbei spricht er von einem „normalen Dultauftakt“, so bearbeite die Polizei lediglich acht Fälle von Körperverletzung, bei denen die Täter bekannt sind, sowie zwei weitere Körperverletzungsdelikte, bei denen eine Personenbeschreibung vorliegt. Daneben gibt es nur drei Diebstähle und einige wenige Sachbeschädigungen und Rauschgiftverstöße zu bearbeiten.

Im Großen und ganzen zeigen sich die Beteiligten zufrieden und freuen sich nun erst einmal auf das kommende Wochenende, das unter besseren Wettervorzeichen steht.


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