18.03.2019, 13:35 Uhr

Am 16. Juni 150 Piloten werden bei der Regensburg Classic Rallye erwartet

Foto: AMC Deuerling/Adrian Mühlbauer (Foto: AMC Deuerling/Adrian Mühlbauer)Foto: AMC Deuerling/Adrian Mühlbauer (Foto: AMC Deuerling/Adrian Mühlbauer)

Der AMC Deuerling veranstaltet am 16. Juni bereits die 16. Auflage der Regensburg Classic.

DEUERLING Das dritte Juni-Wochenende sollten sich Automobilfreunde schon jetzt vormerken: Am 16. Juni um 9 Uhr fällt der Startschuss für die diesjährige Neuauflage der beliebtesten Motorsport-Veranstaltung der Region, der Regensburg Classic Rallye. Die Motor-Klassik-Veranstaltung rangiert seit Jahren in der Top-Liga der deutschen Tagesveranstaltungen. Doch auch für die 16. Auflage der Tour haben die Organisatoren vom Automobilclub (AMC) Deuerling um Rallyeleiter Max Schneider alles wieder vollkommen umgekrempelt: Gefahren wird auf der längsten Streckenführung der Classic-Geschichte: Auf über 235 Kilometern geht es von Regensburg durch den Vorwald in den Bayerwald – und das auf den Spuren der legendären Drei-Städte-Rallye aus den Siebziger- und Achzigerjahren! 150 Piloten (einschließlich Vorausfahrzeuge) haben gemeldet, wegen der Regensburger Umweltzone sind nur Fahrzeuge zugelassen, die spätestens 1979 gebaut wurden. Die Oldtimer können bereits am Vorabend bei der Rallyeparty am Regensburger Dom bewundert werden.

Die Startplätze für die Rallye Mitte Juni waren traditionsgemäß in Windeseile ausgebucht: Um Mitternacht startete am 1. Februar 2019 die Online-Nennung, 25 Minuten später gab es schon keinen einzigen freien Startplatz mehr. Prominentester Fahrer wird heuer der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer (43) sein, für ihn ist die Startnummer 1 reserviert. IHK-Präsident Gerhard Witzany (72, auf einem Maserati Baujahr 1966) geht mit der Nummer 2 an den Start.

Zugelassen zur Regensburg Classic werden in diesem Jahr nur Modelle mit H-Kennzeichen. Denn nur für sie gilt die Sondergenehmigung, die die Einfahrt in die Umweltzone der Regensburger Innenstadt ermöglicht. Die Fahrzeuge, die bei der Motor-Klassik-Veranstaltung unterwegs sind, wurden also mindestens vor 40 Jahren gebaut! Im Starterfeld befinden sich auch Automobile, die mit Millionenwerten gehandelt werden. Traditionsgemäß gibt es bei der Classic auch immer wieder „neue“ Autos zu sehen, die dort noch nicht vertreten waren.

Auf herrlichen Straßen bis zum Joska-Glasparadies und durch die DEZ-Spindel

Die Fahrer erwartet erneut eine vollkommen neu ausgearbeitete Streckenführung auf malerischen Straßen quer durch den Bayerischen Wald, dabei werden immer wieder Punkte der legendären „3-Städte“ angefahren, auf der schon vor Jahrzehnten Motorsport ausgetragen wurde.

Auf historischen Spuren fährt das Starterfeld in den östlichen Landkreis Regensburg, über die Landkreise Cham, Straubing und Regen tief in den Bayerwald hinein und von dort wieder zurück nach Regensburg. Auf der Strecke sind acht Gleichmäßigkeitsprüfungen mit zwölf Messstellen zu absolvieren.

Über Donaustauf, Forstmühle und Brennberg geht es auf herrlichen Landstraßen nach Rettenbach im Chamer Land. Über Konzell und Prackenbach verläuft die Strecke nach Viechtach, in Bodenmais sind während der Mittagspause im Joska-Glasparadies alle Fahrzeuge zu bewundern. Nach einer Stadtrundfahrt durch Bodenmais geht es über Grün, Elisabethszell, Ascha, Falkenfels, Wiesent, Bach und Tegernheim zurück in Richtung Regensburg.

In der Weltkulturerbestadt wartet noch ein besonderer Höhepunkt auf die Klassiker der Automobilgeschichte: Sie müssen möglichst gleichmäßig die Parkhaus-Spindel des Donaueinkaufszentrums hinauf- und herunterfahren. Anschließend geht es in die historische Regensburger Altstadt, über den Domplatz führt der Weg direkt zum Zieleinlauf auf dem Neupfarrplatz.

Feste an der Strecke und die Rallyeparty

In einigen Städten und Gemeinden entlang der Route werden regelrechte Rallyefeste ausgerichtet. So wird etwa in Viechtach der Stadtplatz für das Oldtimer-Event gesperrt, eine Rockband tritt auf. In Bodenmais geht es bei der symbolischen Einfahrt ins Bergwerk durch einen Torbogen, bei einem Sektempfang begrüßt Bürgermeister Joachim Haller anschließend die Fahrer. In der Stadt selbst gibt es ebenfalls ein Fest. Auch beim Kramerwirt in Grün ist eine Musikveranstaltung geplant, in der Ortsmitte von Wiesent spielt eine Blaskapelle, die Rallye-Piloten absolvieren dort einen Rundkurs.

Schon am Vortag, 15. Juni, der eigentlichen Rallye gibt es die beliebte Fahrzeugpräsentation. Ab 15 Uhr treffen die Fahrzeuge zur technischen Abnahme am Dom ein, wo sie sich bis 22 Uhr bei der großen Fahrzeugausstellung präsentieren. Einen guten Ausblick auf die Oldtimer ermöglichen die Freisitze vor dem Haus Heuport oder dem Krauterer.

Bei dieser Rallyeparty vor der stilvollen Kulisse des Domplatzes nutzen traditionell Tausende von Besuchern die Gelegenheit, die chromblitzenden Karossen im einzigartigen Ambiente zu Livemusik-Klängen zu bewundern.


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