28.02.2019, 11:15 Uhr

Destillat aus dem Welterbe Donumenta bietet Plätze im Artist-in-Residence-Program Danube Art Lab

Die Installation von Alexandru Raevschi (Republik Moldau) an der Römermauer war eines der Ergebnisse des Danube Art Labs 2018. (Foto: donumenta)Die Installation von Alexandru Raevschi (Republik Moldau) an der Römermauer war eines der Ergebnisse des Danube Art Labs 2018. (Foto: donumenta)

Um einen Platz im Danube Art Lab bewerben sich derzeit Künstlerinnen und Künstler aus der Slowakei, Kroatien, Slowenien und Ungarn. Das Artist-in-Residence-Programm des donumenta e. V. richtet sich an Kreative mit einem Schwerpunkt auf Installationen oder Interventionen im öffentlichen Raum.

REGENSBURG Die donumenta e. V. setzt auf die vielen Perspektiven, die Künstlerinnen und Künstler aus 14 Ländern des Europäischen Donauraums einnehmen können. Mit dem Danube Art Lab hat der Verein ein Labor für zeitgemäße, interdisziplinäre Kunst und Kultur entwickelt. Hier werden regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus einem anderen Donauland arbeiten. Unter dem Motto „Heritage – Today/Tomorrow“ untersuchen sie im Sommer 2019 die Materie hinter der touristischen Fassade der Welterbestadt.

Kunst stellt auf den Kopf

„Zeitgenössische Kunst befasst sich gleichermaßen mit dem Immerwährend Schönen wie auch mit den schmerzvollen Aspekten von Geschichte. Sie hinterfragt, entdeckt, hält einen Spiegel vor und stellt auf den Kopf“, sagt Regina Hellwig-Schmid. Die künstlerische Leiterin der donumenta freut sich über die Fortsetzung des Artist-in-Residence Programms. Möglich wurde das durch die Anschubfinanzierung der Stadt Regensburg.

„Wir haben uns für eine offene Ausschreibung entschieden“, erklärt Regina Hellwig-Schmid. Auf der Internetseite www.donumenta.de/danube-art-lab-2019/ und über diverse Künstler-Portale können sich in diesem Jahr Interessierte aus der Slowakei, aus Kroatien, Slowenien und Ungarn für das Artist-in-Residence Programm Danube Art Lab 2019 bewerben. „Entscheidendes Kriterium sind Referenzen über Arbeiten im öffentlichen Raum und eine Affinität zum Ausschreibungsthema „Heritage – Today/Tomorrow“, erklärt Regina Hellwig-Schmid. Bewerbungsschluss ist Montag, 22. April. Bis zum Mittwoch, 5. Juni, wird eine Jury aus Kuratorinnen und Kuratoren der Donauländer eine Auswahl treffen. Insgesamt vier Künstlerinnen und Künstler werden 2019 am Danube Art Lab teilnehmen. Im Sommer 2020 werden ihre Arbeiten im öffentlichen Raum präsentiert.

Experimentieren erwünscht

„Heritage – Today/Tomorrow“ wird eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft schlagen. Experimentieren ist erwünscht. Während ihres vierwöchigen Aufenthalts begleiten und unterstützen Beraterinnen und Berater des interdisziplinären donumenta-Netzwerks sowie Regensburger Künstlerinnen und Künstler die Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die donumenta kooperiert mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Regensburg.


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