03.10.2018, 14:37 Uhr

Höhepunkte aus weltlichen Konzerten Die „Choryphäen“ feiern 40-Jähriges mit zwei Jubiläumskonzerten

Die Choryphäen Beratzhausen blicken heuer auf vier Jahrzehnte zurück – mit zwei Konzerten am 20. und 21. Oktober. (Foto: Anna Groß)Die Choryphäen Beratzhausen blicken heuer auf vier Jahrzehnte zurück – mit zwei Konzerten am 20. und 21. Oktober. (Foto: Anna Groß)

Der Oktober gehört heuer in Beratzhausen den gemischten Chören. Neben dem Kirchenchor, der am 13. Oktober die Palestrina-Medaille für (über) 100-jähriges Wirken erhält, haben auch die „Choryphäen“ ein Jubiläum zu feiern: Sie können auf vier Jahrzehnte zurückblicken – und sie tun dies musikalisch mit einem Konzert am 20. Oktober (19 Uhr) und am 21. Oktober (17 Uhr) im Bürgersaal des Zehentstadels.

BERATZHAUSEN In diesen 40 Jahren hat das als Jugendchor gegründete Gesangsensemble mehrfach seine Zusammensetzung und auch sein Repertoire geändert. Gleich ein Dreivierteljahr nach der Gründung im Februar 1978 erfolgte im Herbst 1978 die Umbenennung in „Chorgemeinschaft“. Der damalige und Gründungschorleiter Helmut Lehner wollte mit dem Chor bereits 1979 an einem bayernweit ausgeschriebenen Chorwettbewerb teilnehmen – und holte vor allem in den Männerstimmen Sänger vom Kirchenchor. Der Name „Jugendchor“ war damit nicht mehr angebracht. Und als sich im Sommer 1981 Lehners beruflicher Abschied von Beratzhausen abzeichnete, führte er den Kirchenchor und die Chorgemeinschaft in einen Chor zusammen.

Mit dem Übergangschorleiter Ludwig Eiglmeier (Januar bis April 1982) erhielt die Chorgemeinschaft ihre Eigenständigkeit zurück und bestand wieder aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Unter der von Juli 1982 bis August 1988 wirkenden Chorleiterin Angela Sauer zog sich von 1983 bis 1984 der Großteil der Gründungsgeneration zurück, es erfolgte ein Neuaufbau als Kinder- und Jugendchor. Da Sauers Nachfolgerin Alexandra Fink (geborene Acker) nur ein Jahr (Herbst 1988 bis August 1989) in der Pfarrei St. Peter und Paul wirkte und die Pfarrgemeinde in der Folge die Kirchenmusikerstelle nicht sofort besetzte, pausierte die Chorgemeinschaft von September 1989 bis August 1990.

Seit September 1990 ist die jetzige Pfarrkirchenmusikerin Resi Dinauer auch als Leiterin für die „Choryphäen“ zuständig. Diesen Namen gab sich der Chor vor zehn Jahren, beim Konzert zum 30-jährigen Jubiläum. Und Chorkonzerte – egal ob geistlich oder weltlich – gehören seit 1991 zur Tätigkeit des Jubelchores, der im Jubiläumsjahr (inkl. Chorleiterin) stolze 40 Sängerinnen und Sänger aufweist – auch wenn einige beim Konzert verhindert sind. Die „Choryphäen“ bieten Highlights aus den weltlichen Konzerten, die es bereits 1979 und 1981 gab und regelmäßig seit 1991 geboten werden. Es sind also klassische Chorsätze ebenso zu hören wie englische und deutsche Evergreens aus den 1920er Jahren. Aber auch Oldies aus den 1960er und 1970er Jahren geben die Sängerinnen und Sänger zum Besten bis hin zu aktuellen Songs aus heutiger Zeit. Der Vorverkauf läuft bereits, Karten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) gibt es bei Schreibwaren Rautner. Einen Teil des Erlöses spenden die „Choryphäen“ übrigens dem Hospiz-Verein Regensburg.

In den 40 Jahren seit 1978 waren über 220 Sängerinnen und Sänger, darunter auch Gäste aus Frankreich, Australien und Brasilien, aktiv. Daher geht eine besondere Einladung an die früheren Chormitglieder – und natürlich an interessierte, neue Sängerinnen und Sänger. Dabei gibt es keine Altersbegrenzung. Die Altersspanne reicht derzeit von 20 bis 68 Jahre bei einem Altersdurchschnitt von knapp 47 Jahren. Und nach den Konzerten ist ein idealer Termin zum Einstieg. Die Proben der „Choryphäen“ sind (in der Regel) donnerstags ab 20 Uhr im Pfarrhofrückgebäude.


0 Kommentare