22.07.2018, 15:30 Uhr

Kunstlabor Donau Versteckte Geschichte durch Kunst dargestellt

(Foto: Borjana Ventzislavova)(Foto: Borjana Ventzislavova)

Das „Danube Art Lab“ zeigt ab Samstag, 28. Juli, zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum und eine Ausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel. Elf Künstlerinnen und Künstler des europäischen Donauraums haben sich mit Geschichte und Gegenwart der Stadt Regensburg beschäftigt. Ihre Arbeiten gewähren ungeahnte Perspektiven auf Verstecktes und Vergessenes im Weltkulturerbe Regensburg.

REGENSBURG Initiiert durch das EU-Projekt „Kulturplattform Donauraum – Kreative Orte des 21. Jahrhunderts“ unter Leitung des Bundeskanzleramts Österreich und gemeinsam mit dem donumenta hat die Stadt Regensburg 2017 das „Danube Art Lab“ ins Leben gerufen, ein Laboratorium für zeitgenössische Kunst und Kultur im Donauraum. Unter dem Motto „Hidden Places / Hidden Spaces“ wandte sich das Artist-in-Residence-Programm an interdisziplinär arbeitende Künstlerinnen und Künstler. Sie wurden nach Regensburg eingeladen, um verborgenes Kulturerbe aufzuspüren und durch ihre Interventionen in „Kreative Orte des 21. Jahrhunderts“ zu verwandeln.

Die Ausstellung wird am Freitag, 27. Juli, feierlich eröffnet. Los gehts es um 18.30 Uhr in der Minoritenkirche. Dabei sprechen unter anderem Dr. Doris Gerstl, die Leiterin der Museen der Stadt Regensburg, Regna Hellwig-Schmidt von der donumenta und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Abgerundet wrd das ganze von zwei Performances. Um 20 Uhr zeigt Nikita Kadan aus der Ukraine „The inhabitants of Colosseum“ im Colosseum in Stadtamhof, um 22.30 Uhr folgt dann in der Maximilianstraße 13 „We, who are dreaming of“ von Selma Selman aus Bosnien-Herzigowina.


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