13.07.2018, 11:07 Uhr

Labertalfestival 30 Jahre Musikparty in Schierling

Foto: Elizaveta Porodina (Foto: Elizaveta Porodina)Foto: Elizaveta Porodina (Foto: Elizaveta Porodina)

Am Freitag und Samstag, 3. und 4. August, startet das 30. Labertalfestival in Schierling. Das traditionelle Open-Air-Festival bietet auch 2018 wieder eine Vielzahl regionaler, deutscher und internationaler Top-Acts, die für Reggae-Vibes, Hip-Hop und Rock-Sounds aus den Boxen sorgen werden.

SCHIERLING Den Auftakt des diesjährigen Festivals bestreitet um 16.30 Uhr die fünfköpfige Hardrockband „In.Faded“ aus dem Schierlinger Raum. Danach erklimmen „Major“die Bühne und werden für energiegeladenen Stoner-Rock sorgen. Die Band vereint Psychedelic und Stoner, Rock and Roll und Garage in ihrer Musik. Ihnen folgen „Coffeeshock Company“. Die Jungs aus dem Burgenland stehen für Super-Skunk-Rock-Reggae mit purem Adrenalin. Anschließend wird eine besondere musikalische Geburtstagsüberraschung serviert. Im Anschluss ist es Zeit für „Kadavar“. Mit Lupus, Tiger und Dragon wird es wild beim 30. Labertalfestival 2018. Mitbringen werden sie ihr aktuelles Album „Rough Times“, welches die harte Handarbeit im Entstehungsprozess warmherzig und heißblütig nach außen trägt. Ehrlicher und saftiger geht´s nicht. Eine intensive Liveperformance ist gewiss! Anwesenheitspflicht für alle, die Lust darauf haben, dass ihnen der Abend mit erdigem Rock ‚n‘ Roll versüßt wird.

Weiter geht es mit den drei Stilmischern von „Transmitter“ aus Hannover und Newcastle. „Transmitter“ sind so etwas wie eine ununterbrochen tourende Sound-Dampfwumme, die ihre unglaublich energetische Mixtur aus Electro, Hip-Hop, Dance, Rock, Drum’n’Bass und Reggae seit nun genau 18 Jahren durch Europa und jetzt endlich auch nach Schierling walzen lässt. Zum Abschluss des ersten Festivaltages rocken die „Allstar Pussies“ die Bühne. Das ultimative Kraftpaket in Sachen handgemachter Stimmungsmusik – Punk und Rock.

Der Samstag beginnt mit Metal- und Heimatklängen

Nach dem Frühschoppen mit der „Shitparade“ geht es am Samstagvormittag ab 10.30 Uhr mit harten Trash-Metal-Klängen von ,,Mynded“ gleich munter weiter. Die Band liefert beste Zutaten für eine deftige Abrissbirne, die das Publikum zu propellerbangenden Höchstleistungen antreibt. Der „Hallimasch“ ist ein heimischer Pilz, der die richtige Zubereitung erfordert. Ebenso die Musik der gleichnamigen Band aus Landshut: sie selbst beschreiben ihren Sound als „Fichten-Pop“. Einflüsse der 60er und 70er Jahre, kombiniert mit bairischer Poesie, verfeinert mit der Atmosphäre eines nebeligen Nadelwaldes, ergibt - passend zur Mittagszeit – eine schmackhafte Schwammerlsuppe.

Im Anschluss wird „#Zweiraumsilke“ für deutschsprachigen Hip-Hop sorgen. Mit hochmotivierter Spielfreude präsentiert dieses Kollektiv Hip-Hop mit deutlichen Anleihen an Jazz, Funk und Soul. Sobald ,,Minipax“ die Bühne entern, steht melodischer Deutschpunk mit Herz und Verstand auf dem Programm. „Buntspecht“ – wohl eine der Entdeckungen des Jahres aus Österreich. Mit ihrem unwiderstehlichen wie wilden Stilmix aus Gypsy Swing, Bossa Nova, Wiener Lied und Folk haben die Österreicher gekonnt ihre eigene Nische jenseits des Austropops gefunden. Die Energie ihrer Shows lässt niemanden länger als ein paar Sekunden stillstehen.

Weiter geht es mit moshigen Hardcore alter New Yorker Schule von „Miozän“. Sie katapultieren Old School Hardcore mit einschlagenden Riffs, Knochen zermahlenden Breaks und hymnischen Singalongs zeitgemäß ins Jahr 2018. „Voodoo Jürgens“ singt in der Sprache in der er spricht, denkt, träumt und Dinge erlebt. Seine Vorbilder sind Dylan, Leonard Cohen und Tom Waits oder The Libertines. Voodoo Jürgens bringt das was als Neo-Wienerlied seit ein paar Jahren so gehypt wird, auf ein neues Level. Der Mann macht das so gut, so nachvollziehbar, so unterhaltend, so cool, witzig und ja man muss es sagen: Echt, dass einem die Kinnlade offen stehen bleibt. Im Anschluss entert das Fiesta-Biest „Muyayo Rif“ die Bühne. Die Band mixt Punk, Ska, Reggae, Latin und Rock in bester Mestizo-Tradition. Die mitreißende Mischung der Spanier lässt kein Tanzbein stillstehen.

Weiter geht es mit „Lucille Crew“ – einer der aufregendsten Bands aus dem musikalischen Schmelztiegel Tel Aviv. Ihre explosive Bühnenshow und ihr grooviger Mix aus Funk, Soul und Hip-Hop garantiert schweißtreibende Performances auf und vor allem vor der Bühne. Zum Abschluss des Festivals präsentieren „Sputnik Booster and the Future Posers“ tanzbaren Elektro-Trash der Premiumklasse 3. May the Commodore C 64 and Atari be with you!

Auch im Zirkuszelt geht es heiß her

An beiden Tagen wird auch ein Rahmenprogramm im Zirkuszelt geboten: Zum Auftakt wird die „Blueshaltestelle“ für schnörkellose Bluesrhythmen sorgen. Weiter geht es im Zelt mit der begnadeten One-Man Band „King Automatic“. Der serviert einen wahrhaftig exotischen musikalischen Cocktail aus Surf, Soul und Rock’n’Roll.

Am Samstag geht es auf der Bühne im Zirkuszelt mit „Jakob Mayer“ weiter. Hauptberuflich Tausendsassa und Hallodri, trägt er auf der Bühne ausschließlich farbverschmierte Jogginghosen und ist auch sonst eher der legere Typ. Seine Songs oszillieren zwischen wohltuender Entspannung und waschechtem Wahnsinn, zwischen Sanddornduschen und fetzigen Mitsing-Parts, immer auf den Spuren seiner großen Vorbilder: Gandhi und The Big Lebowski. Bei „SickSickSick“, dem Trio Psychosomale aus Regensburg geht es am Samstag immer voll auf die zwölf: Von ehrlichem Punkrotz hin zu einem sudatorischen Spektrum an Heavy Rock Music. Fette Gehörgangreinigung garantiert. Abgerundet wird das Programm im Zirkuszelt von „DJ Ramirez“.

An beiden Tagen gibt es auch ein Kinderprogramm für die kleinen Festivalgäste mit der Zirkusschule Regensburg. Dieses Jahr wieder in einem eigenen Zelt in der Nähe der Kinderrutsche. Karten gibt es im Vorverkauf. Der Online-Kartenvorverkauf ist bereits bei www.ticket69.de gestartet.


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