04.06.2018, 23:57 Uhr

Beim Ostengassenfest zu sehen Beiwagen ist restauriert – Finanzierung für Triebwagen fehlt

Beiwagen bei der Restaurierung. (Foto: IG Hist. Straßenbahn)Beiwagen bei der Restaurierung. (Foto: IG Hist. Straßenbahn)

Nachdem sich die Ausgaben des Straßenbahnkalenders in den letzten Jahren eine feste Fangemeinde aufgebaut haben, stellt nun der Regensburger Sammler Klaus Theml auf dem Ostengassenfest am Freitag, 22. Juni, die 2019er-Edition seines Straßenbahnkalenders vor. Dieser Kalender wurde im Design komplett aufgefrischt.

REGENSBURG Am 22. Juni um 16 wird mit dem frisch restaurierten Regensburger Beiwagen mit der Nummer 79 das Ostengassenfest mit einer Reihe prominenter Persönlichkeiten Regensburgs eröffnet. Der Beiwagen wurde seit August 2018 einer kompletten „Frischzellenkur“ unterzogen, viele Regensburger spendeten insgesamt 50.000 Euro für die Restaurierung, die Stadt Regensburg gab ihrerseits 50.000 Euro zur Restaurierung hinzu. „Niemand hätte das 2014 geglaubt, dass wir jeweils mit der Restaurierung anfangen würden“, so Jan Mascheck. „Nun ist das Schmuckstück rundumfertig auf dem Ostengassenfest drei Tage lang für alle Regensburger zu besichtigen.

Auch Klaus Theml wählte diesen denkwürdigen Termin zur Vorstellung seines neuen Regensburger Straßenbahnkalenders aus, der ab sofort in allen Buchhandlungen, der Tourismusinformation und den Regensburger Souvenirläden erhältlich ist.

Etwas Wasser muss Jan Mascheck, erster Vorsitzender der IG, allerdings in den Wein gießen: „Wir haben erkennen müssen, dass wir die weiteren nötigen 70.000 Euro für die Restaurierung des Triebwagens, die ursprünglich vom Stadtrat auch von uns gefordert wurden, in der Art- und Weise, wie wir bisher gesammelt haben, nicht sammeln werden können! Alle unsere Kontakte sind bereits abgearbeitet und haben gespendet! Hier wird die Stadt Regensburg die Restaurierung selbst stemmen müssen, wir geben natürlich weiter anfallende Spenden dazu!“ Er hofft, dass im Rahmen der derzeitigen extrem positiven Straßenbahnstimmung in der Stadt der Stadtrat der Stadt Regensburg die Chance erkennt, den Triebwagen selbst zu restaurieren.


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