18.05.2018, 15:42 Uhr

Für tägliche, harte und gute Arbeit Tarifabschluss im Bayerischen Gastgewerbe 2018 – Beschäftigte erhalten mehr Geld

(Foto: barmalini/123RF)(Foto: barmalini/123RF)

Bereits nach der ersten Verhandlungsrunde haben sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der DEHOGA Bayern auf einen neuen Entgelttarifvertrag für die 350.000 Beschäftigten im bayerischen Gastgewerbe geeinigt. Danach steigen die Entgelte in zwei Stufen um insgesamt 4,8 Prozent.

REGENSBURG Die erste Erhöhung von 2,8 Prozent erfolgt zum 1. Juni. Zum 1. Mai 2019 werden die Entgelte um weitere zwei Prozent angehoben. Die Laufzeit des neuen Entgelttarifvertrages beträgt 24 Monate und endet zum 30. April 2020. Trotz des von den Arbeitgebern immer wieder beklagten Fachkräftemangels, waren diese nicht bereit, die Attraktivität der Ausbildungsberufe im Gastgewerbe mit einer überproportionalen Ausbildungsvergütung deutlich zu erhöhen. Trotzdem ist es der NGG gelungen, die Ausbildungsvergütungen in zwei Stufen, zum 1. Juni und zum

1. Mai 2019, mit einem Gesamtvolumen von 5,3 Prozent bis 7,06 Prozent zu steigern.

„Sechs Rekordjahre in Folge. Mit diesem Tarifabschluss haben wir ein gutes Ergebnis erzielt, und die Beschäftigten im Gastgewerbe erhalten für ihre tägliche harte und gute Arbeit ihren Anteil. Dass die Arbeitgeberseite sich so vehement gegen eine überproportionale Steigerung der Ausbildungsvergütungen gestemmt hat, ist für uns aber nur schwer nachzuvollziehen.“, so Freddy Adjan, NGGLandesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer.


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