09.05.2018, 18:27 Uhr

Fünf Projekte im Mittelpunkt Tag der Städtebauförderung lockte die Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm

(Foto: Stadt Regensburg, S. Effenhauser)(Foto: Stadt Regensburg, S. Effenhauser)

Der diesjährige Tag der Städtebauförderung am 5. Mai hat in Regensburg fünf besondere mit Städtebaufördermitteln finanzierte Projekte in seinen Mittelpunkt gestellt. Das Haus der Musik, die Porta Praetoria, die Steinerne Brücke, das Archiv des St.-Katharinenspitals und die Neue Regensburger Synagoge haben aus geschichtlichen, architektonischen und städtebaulichen Gründen eine herausgehobene Bedeutung für die Stadt und stehen darüber hinaus auch für ganz unterschiedliche Epochen der Stadtentwicklung.

REGENSBURG Anton Sedlmeier, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Stellvertreter der Planungs- und Baureferentin, stellte im Salzstadel in seiner Begrüßung an das Publikum fest, dass in Regensburg mit Unterstützung der Städtebauförderung viel erreicht wurde. Gleichzeitig hob er hervor: „Die Stadterneuerung bleibt eine Daueraufgabe. Stand früher vor allem der bauliche Erhalt der historischen Gebäude im Vordergrund, so stellen sich heute ganz neue Herausforderungen, wie beispielsweise die Frage, wie die Altstadt in Zeiten von Online-Handel und demographischem Wandel weiter attraktiv bleiben und gestärkt werden kann.“

Den Auftakt des Programms übernahm Dr. Hubert Schmid, Leiter des Sachgebiets Städtebau der Regierung der Oberpfalz. In seinem Vortrag über die Städtebauförderung in Bayern unterstrich er die große Bedeutung der Finanzhilfen des Bundes und des Freistaats an die Städte und Gemeinden. Er stellte ferner die unterschiedlichen Städtebauförderungsprogramme vor, die einen maßgeschneiderten und zielgerichteten Einsatz der Fördermittel ermöglichen. Anschließend warf Richard Mühlmann vom Amt für Stadtentwicklung einen Blick zurück auf den Beginn der Altstadtsanierung in Regensburg und dokumentierte mit eindrucksvollen Bildern die Geburtsstunde und den Werdegang der Bemühungen um den Erhalt und die Ertüchtigung der historischen Bausubstanz.

Den Abschluss des Tags der Städtebauförderung bildete bei strahlendem Sonnenschein eine sachkundige Führung zu den fünf vorgestellten Projekten Haus der Musik, Porta Praetoria, Steinerne Brücke, Archiv des St.-Katharinenspitals und Neue Regensburger Synagoge. Eine anlässlich des Tags der Städtebauförderung entworfene Ausstellung mit Hintergrundinformationen zu allen fünf Bauwerken ist noch bis einschließlich 18. Mai im Foyer des Bürger- und Verwaltungszentrums in der D.-Martin-Luther-Straße 1 zu sehen.

Hintergrundinformation zum Tag der Städtebauförderung

Der Tag der Städtebauförderung findet seit 2015 jährlich im Mai statt und ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und den beiden kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städtetag und Deutscher Städte- und Gemeindebund. Ziel ist es, die Erfolge und die Bedeutung der Städtebauförderung für die Städte und Gemeinden in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Seit 1971 haben Freistaat, Bund und EU rund 90 Millionen Euro Fördermittel in Regensburg insbesondere in den Erhalt und die Weiterentwicklung der Altstadt investiert.


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