09.05.2018, 14:04 Uhr

Neue Impulse Für Kunst und Kultur an der Donau neu aufgestellt – Neuwahlen bei der donumenta

(Foto: donumenta)(Foto: donumenta)

Seit mehr als 15 Jahren steht die donumenta für die aktuelle Kunst und Kultur in den Ländern des europäischen Donauraums. Jetzt wählten die Mitglieder des donumenta e. V. ihren Vorstand neu und diskutierten aktuelle Projekte. Kunsthistorikerin und Biobäuerin Monika Reinecker als Schriftführerin sowie die Betriebswirtin Lona Hanke als Schatzmeisterin sind neu im Team. Wiedergewählt wurden donumenta-Initiatorin und 1. Vorsitzende Regina Hellwig-Schmid und Stellvertreter Hans Simon-Pelanda.

REGENSBURG Jedes Jahr absolvieren Studierende der Kultur-, Medien- und Kunstwissenschaft ihr Praktikum bei der donumenta. In den letzten Monaten sammelten Franziska Beck, Veronika Schleyerbach und Thomas Schwarz Erfahrungen in Ausstellungskonzeption und Kunstvermittlung. Jetzt sind sie donumenta-Mitglieder. Ein weiteres neues Mitglied ist Ferdinand Schmack, Geschäftsführer der Ferdinand Schmack jun. GmbH. „Wir lernten den donumenta e. V. im letzten Jahr bei den Vorbereitungen des Projekts ‚14 x 14 under construction‘ kennen. In der Förderung von Kunst im öffentlichen Raum sehen wir eine Möglichkeit, der Architekturdiskussion neue Impulse zu geben“, sagt der donumenta-Sponsor.

Aktuell berät die donumenta die Stadt Regensburg in einem EU-Projekt des Bundeskanzleramts in Wien. Regensburg ist Teil der „Kulturplattform Donauraum – Kreative Orte des 21. Jahrhunderts“. Die Stadt Regensburg und der donumenta e. V. sind einer von acht Partnern aus sechs Ländern. Das Team hat sich gegenüber 680 Mitbewerbern durchgesetzt und im vergangenen Jahr das Danube Art Lab eingerichtet. Im Danube Art Lab spürten elf ausgewählte Künstlerinnen und Künstler dem Verborgenen und Vergessenen in der Welterbestadt nach. Im Sommer 2018 zeigen sie die Ergebnisse ihrer Spurensuche: temporäre Werke im öffentlichen Raum, Interventionen, Installationen und Performances. Das Danube Art Lab soll als Artist-in-Residence-Programm auch in Zukunft weiterbestehen.

In eigener Regie plant die donumenta ihr Projekt „14 x 14 Fountains & Sources“. Es geht um Brunnenanlagen im Stadtgebiet Regensburgs. Die historischen Orte der Kommunikation und der Wasserversorgung inspirierten die donumenta zu einem Symposium. Die Kenntnisse über die Geschichte dieser Orte dienen als Grundlage für aktuelle künstlerische Interventionen. Im Idealfall entstehen so zukunftsfähige Nutzungskonzepte. Im September konzentriert sich „14 x 14 Fountains & Sources“ auf einen Brunnen aus den 20er Jahren in einer Wohnanlage in der Graf-Spee-Straße und auf den Friedensbrunnen im Alten Rathaus.

Die Fotoausstellung der donumenta „14 x 14 Vermessung des Donauraums. Fotografische Positionen“ tourt seit einigen Jahren durch die Kunsthallen der Länder des europäischen Donauraums. Im September wird sie in Odessa (Ukraine) gezeigt und war dann in 14 Ländern unterwegs. Donumenta-Freunde, Mitglieder, Sponsoren und Interessierte finden die neuesten Informationen in deutscher und englischer Sprache unter www.donumenta.de und können dort den donumenta-Newsletter abonnieren.


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