20.04.2018, 12:04 Uhr

Mitgliederversammlung Heimatverein „Statt am Hoff“ freut sich auf den Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Steinernen Brücke

(Foto: Heimatverein Statt am Hoff)(Foto: Heimatverein Statt am Hoff)

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Heimatvereins „Statt am Hoff“ hielt der Vorsitzende Max Hopfner in seinem Rechenschaftsbericht Rückblick und Vorschau. Er gedachte dabei auch der sieben verstorbenen Mitglieder des vergangenen Vereinsjahres. Dem Kassenwart Paul Stegerer wurde ordentliche Kassenführung und gewissenhafte Betreuung der Vereinsfinanzen bestätigt.

REGENSBURG Am Samstag, 7. Juli, ist die Fahrt zur „Bayerischen Landesausstellung 2018“ nach Ettal geplant; die Vereinsmitglieder und auch Gäste sind dazu herzlich eingeladen.

Seit mehreren Jahren erlebt und erduldet Stadtamhof die Sanierung der Steinernen Brücke. Der Leiter des städtischen Tiefbauamtes, Baudirektor Peter Bächer informierte kompetent und fachkundig über diese Aktivitäten. Bereits in den letzten Jahrhunderten erfolgten wiederholt Eingriffe in die Substanz der Brücke, teilweise geschah dies entsprechend des jeweiligen Stils und des Zeitempfindens. Seit mehr als achthundert Jahren hielt aber dieses imposante Bauwerk allen möglichen Unbilden und Beeinträchtigungen stand; es sei erinnert an die oftmaligen Eisstösse der Donau, an die Zerstörungen durch Kriegseinwirkungen und die empfindlichen Umwelteinflüsse.

Es war und bleibt deshalb auch eine zwingende Verpflichtung, dieses Kulturerbe sorgfältig zu pflegen und zu bewahren. Am Sonntag, 10. Juni, wird im Rahmen des Welterbe-

tages offiziell und mit viel Prominenz dieses Wahrzeichen der Stadt Regensburg nach der langjährigen und aufwändigen Generalsanierung wieder ganz erlebbar gemacht. Der noch bestehende Ersatzsteg wird anschließend abgebaut, sodass Ende Juli der Abschluss der gesamten Sanierungsarbeiten mit einem „Brückenfest“ gefeiert werden kann. Einige Überraschungen, auch künstlerischer Art, sind vorgesehen, wie der Kulturreferent der Stadt, Clemens Unger, den Anwesenden eröffnete.

Der Heimatverein wird sich daran auch beteiligen; die verschiedenen Überlegungen, Anregungen und Planungen erläuterte der Zweite Vorsitzende, Richard Reil. Eine Tafel „Pflasterzolltarif“ gibt noch Auskunft über die Situation in den vergangenen Zeiten; an „gute Bräuche“ von früher darf durchaus wieder erinnert werden! Eine lebhafte Aussprache schloss sich an und der Vorsitzende konnte mit Dank an die Referenten eine gelungene, informative und aufschlussreiche Mitgliederversammlung beenden.


0 Kommentare