11.04.2018, 13:58 Uhr

Schlachthof erwacht „Aus alt wird neu“ – Packendes Festival für Groß und Klein

(Foto: Regensburg Tourismus GmbH )(Foto: Regensburg Tourismus GmbH )

Es ist endlich soweit. Der ehemalige Schlachthof erwacht aus seinem Schönheitsschlaf und präsentiert sich als neues Tagungs- und Veranstaltungszentrum Regensburgs – das marinaforum Regensburg. Das alte Gebäude – während der Zeit der Industrialisierung 1888 erbaut – präsentiert sich im neuen Gewand, Viktorianik trifft auf Moderne, Flair auf Nachhaltigkeit.

REGENSBURG Das Gebäude wird im Rahmen einer Eröffnungswoche noch bis Sonntag, 15. April, vorgestellt. Beim Programm ist für jeden etwas dabei, insbesondere werden die Funktionsweisen und Besonderheiten dargestellt und die Geschichte des Gebäudes erläutert. „Aus alt wird neu“ in einem packenden Festival verarbeitet, das für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Freitag

Das Festival startet am Freitag, 13. April, um 14.30 Uhr mit einer besonderen Donauschifffahrt im historischen Flair zur Walhalla im Stile vergangener Tage inklusive Picknick am Zielort. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an einem original Dampfschiff, dem Museumsschiff „Ruthof/ Érsekcsanád“. Die Besonderheit: Nach dem Begrüßungscocktail haben Interessierte die Möglichkeit, das Innere der Ruthof zu erkunden und den Erklärungen und Geschichten des Kapitäns zu lauschen. An Deck bieten die zwei Schiffsschlote eine wunderbare Fotokulisse für Erinnerungen. Dort besteht die Möglichkeit für Fotos und Filmaufnahmen von „Menschen in Gewandung“ zu machen.

Zur Fahrt hat der illustre Gast die Wahl zwischen dem Schiffsveteran, dem Motorzugschiff „Freudenau“ und einem Fahrgefühl früherer Zeiten (inkl. Diesel-Odeur) oder der „MS Fürstin Gloria“ mit einem umfangreichen Kulturprogramm. Ein Umsteigen für Hin- beziehungsweise Rückfahrt ist möglich. Später, an Bord der „MS Fürstin Gloria“, entführt der Chansonsänger Daniel Malheur aus Berlin mit Monokelpop in die wunderbare Klangwelt der 20er Jahre. Anais begeistert durch ihre Zaubertricks ohne Worte, während das Schiff sich auf der Donau den Weg zum ehrwürdigen Bau der Walhalla bahnt. Eine Reise zu Wasser ist heute wie damals ohne entsprechenden Proviant undenkbar. Von zu Hause mitgebrachte Speisen können an der Walhalla verzehrt werden. Oder man bestellt sich einen exklusiven Picknickkorb vor. Schön, aber kein Muss – Gäste in entsprechender Gewandung: Steampunk, Jahrhundertwende, zwanziger Jahre, historischer Tweed oder Abendgarderobe – stilvoll soll es sein.

Um 19 Uhr wird die schillernde und festliche Gesellschaft – erwartet von Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer (ebenfalls in historischer Gewandung) – zusammen mit Lord van Tasì und seinem Gefolge ihren Weg in Richtung marinaforum Regensburg suchen. Dort angekommen erleben alle ab 20 Uhr das Erwachen des neuen/alten Gebäudes mit einem großen illuminierten Spektakel. Spannende Acts verbergen sich vor und hinter den Türen und alle lassen sich mitreißen von den Rhythmen und Melodien der fantastischen Band „Äl Jawala“. Im Inneren des marinaforums Regensburg wartet ein Jahrmarkt und Ausstellungen auf die Besucher, die Speak-Easy-Bar hat geöffnet. Der Freitag klingt gegen Mitternacht aus.

Samstag

Das marinaforum Regensburg öffnet schon um 11 Uhr. Die Teilnahme an einem der Workshops mit Horatio Steam, dem bekannten Maker der deutschen Steampunk-Szene oder Anja Bargus, die mit ihrer Literatur die Leser in andere Welten entführt, steht ebenso auf dem Programm wie ein Einkauf an den Ständen des Jahrmarkts oder der Besuch in der Ausstellung des Steampunk-Künstlers Alexander Schlesier. Am Abend werden sich zwei ganz große internationale Bands bei einem exklusiven Konzert die Ehre geben. „Harmony Glen“ aus den Niederlanden, Mainact bei Europas größtem Fantasyfestival Elfia, leiten mit faszinierender Irish Folk Extravaganza den Abend ein. Den absoluten Höhepunkt gestaltet eine Band, die so fesselnd wie ungreifbar ist – „Russkaja“ aus Wien. Ihre positiven, kraftvollen Songs pendeln zwischen Ländern, Sprachen und Kulturen – High Speed Polka, Ska Groove trifft auf virtuose Dreck-Gitarre, stürmische Gebläse-Girlanden und hinreißende Geige bringen die große Bassbariton-Stimme des Frontmanns Georgij Alexandowitsch Makazaria zum Strahlen. Eine burleske Show wartet später am Abend in der Speak-Easy-Bar.

Sonntag

Der Sonntag, 15. April, steht unter dem Motto „Panoptikum der Kulinarik“. Ab 11 Uhr öffnet das Marinaforum, der Markt und die Ausstellung können besucht werden. Genießen Sie gleich zu Beginn ein Absinth-Frühstück. Das absolute Highlight des Tages und zugleich der Abschluss des Eröffnungsspektakels ist die „große Teetafel im viktorianischen Stil“. Die Gäste nehmen im großen Forum Platz, die klassische Teatime verwandelt sich um 14 Uhr zu einer erlesenen Afternoon-Tea-Variation. Die Gäste wählen aus Köstlichkeiten von regionalen Erzeugern und Anbietern. Gegen 18 Uhr am Sonntagabend endet die Eröffnungswoche.

Für den Besuch von Marina Furiosa ist eine Registrierung erwünscht, die Teilnahme ist kostenfrei, lediglich die Schifffahrt am Freitag und das Konzert am Samstagabend sind kostenpflichtig.Weitere Informationen auf www.marinafuriosa.de.


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