17.03.2018, 10:11 Uhr

Kultur Reichhaltige Museumslandschaft im Landkreis Cham startet in die Saison

(Foto: Franz Bauer)(Foto: Franz Bauer)

Die Museen im Landkreis Cham erschließen die kulturellen Schätze einer Region mit einer bewegten Geschichte. Sie sind jeweils einem anderen Spezialthema zur Kultur- und Zeitgeschichte der Region gewidmet. Mit ihrer ansprechenden Gestaltung und wertvollen Exponaten bieten sie anschauliche Informationen und Erlebnisse mit allen Sinnen. Auch Museen, die in den Wintermonaten geschlossen waren, öffnen vor Ostern wieder ihre Pforten. Zusätzliche Ausstellungen laden zum Besuch ein. Zwölf kommunale Museen werden vom Kultur- und Museumsreferat des Landkreises Cham fachlich betreut.

LANDKREIS CHAM Im Wallfahrtsmuseum Neukirchen beim Heiligen Blut wird die Geschichte der bedeutenden Marienwallfahrt dargestellt. Das Museum dokumentiert außerdem verschiedene Aspekte katholischer Volksfrömmigkeit, mittelalterliches Pilgerwesen, Schnitzerei, Wachswaren und Rosenkranzherstellung. Eigene Abteilungen sind der überregional bekannten Neukirchener Hinterglasmalerei und dem Wallfahrtswesen im benachbarten Böhmen gewidmet. Für Kinder liegen verschiedene Rätselbögen bereit. Das Wallfahrtsmuseum präsentiert derzeit zwei zusätzliche Ausstellungen: Unter dem Titel „Nur mit Lieb gedenk ich Dein!“ werden Papier-Kostbarkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts gezeigt. In der Ausstellung wird anhand kostbarer Stücke des 18. Jahrhunderts, wie Miniaturen und Spitzenbildern, aufgezeigt, wie die Glückwunschkarte die Funktionen der barocken Andachtsbilder übernimmt. Die breite Palette biedermeierlicher Erzeugnisse reicht von Glückwunschbillets, Liebesbriefen, Freundschaftsbildern, Taufbriefen bis zu den kleinen Stammbuchkassetten, den Vorläufern des Poesiealbums. Natürlich dürfen auch die Wallfahrtsandenken nicht fehlen. Dazu gesellen sich aber auch die industriell geschaffenen Produkte der letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts wie Oblaten und Lackbildchen oder aufstellbare Silhouettenkarten. Neben einfachen Bildbillets gab es Klappbilder, Faltbilder und mechanische Billets wie Hebelzug- oder Drehkarten, die durch ein raffiniertes System von Zugstreifen die Verwandlung der abgebildeten Szenerie ermöglichte. Die „Wiener Kunstbillets“ schließlich galten als Erzeugnisse von höchstem Luxus. Die Ausstellung kann noch bis 18. April 2018 besichtigt werden. Die zweite Ausstellung bietet eine Zusammenstellung der verschwundenen Glashütten im Bayerischen Wald und im Böhmerwald. Die Geschichte der Glashütten im bayerisch-böhmischen Waldgebirge reicht zurück bis zu den Siedlungsanfängen. Die Glasmacher waren die ersten Kolonialisten im Waldgebirge. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden zahlreiche Glashütten, die die Glasherstellung zum wichtigsten Erwerbszweig machten. Anfangs wurden Butzenscheiben, Glasperlen und einfaches Hohlglas hergestellt. Später brachten die Hütten Produkte von höchster Qualität hervor, die dem bayerisch-böhmischen Glas Weltruf verliehen. Ihre größte Blüte erlebte die Glasindustrie im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Allmählich verursachten wirtschaftliche Krisen und internationale Billigkonkurrenz ein Glashüttensterben. Das Wallfahrtsmuseum ist geöffnet: dienstags bis freitags jeweils 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr (Karfreitag nur 10 bis 12 Uhr). Samstags, sonntags und an den Feiertagen von 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.

Die Dauerausstellung des Grenzland- und Trenckmuseums Waldmünchen ist zwei Spezialthemen gewidmet: der Prägung der Stadtgeschichte Waldmünchens durch die besondere Lage an der Landesgrenze zu Tschechien und dem historischen Geschehen um Franz Freiherr von der Trenck, der mit seinen Panduren 1742 die Stadt Waldmünchen belagerte und heute Hauptfigur des berühmten Freilichtfestspiels ist. Geöffnet ist ab Samstag 24. März, Dienstag, Samstag, Sonntag und Feiertage 14 bis 17 Uhr, Karfreitag ist geschlossen. Ab 5. Mai ist die Ausstellung „Waldmünchener Farbwelten – Skulpturen, Ölbilder, Aquarelle und Pastelle von Claudia Gerstendorff“ zu sehen.

Das Museum ehemalige Klöppelschule Tiefenbach befasst sich mit der Geschichte des Spitzenklöppelns im Oberpfälzer Wald. Das „Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald“ ist als immaterielles Kulturerbe anerkannt, es wurde 2016 mit dieser Auszeichnung des Bundes bedacht. Es zeigt Entwürfe, Musterzeichnungen, Musterbriefe und Klöppelspitzen aus Tiefenbach. Das Museum im Rathaus, der ehemaligen Klöppelschule, ist geöffnet: an Werktagen montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr sowie ab 1. April an jedem 1. Sonntag im Monat von 13 bis 16 Uhr mit Vorführung des Spitzenklöppelns, also auch am Ostersonntag. Weiter hat die Gemeinde Tiefenbach in einem um 1900 im Heimatstil errichteten Schulgebäude in Zusammenarbeit mit dem in Tiefenbach geborenen Künstler Ludwig Gebhard ein Museum seiner Arbeiten eingerichtet. Gebhard (1933-2007) gehörte vor allem mit seinen farbigen Linolschnitten zu den führenden Druckgrafikern der zeitgenössischen Kunst. Im Museum sind farbige Linolschnitte, Radierungen und Plastiken Gebhards sowie textile Arbeiten nach seinen Entwürfen zu sehen. Am Ostersonntag 1. April ist letztmalig die Ausstellung „27 oder 3 von jeder ART. Werke aus den verschiedenen Arbeitsfeldern von Ludwig Gebhard“ zu sehen. Am Ostersonntag ist das Museum bei freiem Eintritt von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Im Oberpfälzer Handwerksmuseum Rötz-Hillstett beginnt die Museums-Saison 2018 Anfang Mai. Geöffnet ist dann samstags, sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr, im Juli und August zusätzlich freitags.

Das Schulmuseum Fronau ist in einem Waldlerhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht, ein originales Schulgebäude aus dieser Zeit. Es zeigt anschaulich die früher typische Einheit von Dorfschule und Lehrerwohnung unter einem Dach. Neben dem Klasszimmer mit den alten Schulbänken, Lehrerkatheder, Schiefertafeln, Schulranzen und Tintenfässern aus der Zeit um 1900 befindet sich die Stube des Lehrers und eine Kammer, die dem Lehrer als Schlaf-, aber auch als Arbeitsraum diente. Das Museum ist ab 1. April vorerst an Sonntagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet (im Lauf des Frühjahrs beginnt die Dachsanierung), auch Ostersonntag und Ostermontag von 14 bis17 Uhr zu besichtigen.

Das Kreismuseum Walderbach bleibt 2018 wegen Sanierungsarbeiten am Klostergebäude geschlossen.

Die Dauerausstellung des Museums Jagd und Wild auf Burg Falkenstein präsentiert Präparate von teils gefährdeten Tieren aus der Region, vor allem von Vögeln. Daneben werden Jagdtrophäen und historische Jagdwaffen gezeigt. Besucher haben in den kommenden Frühlingswochen Gelegenheit, im Eingangsbereich der Burg Falkenstein „via Liveschaltung“ bei der Familiengründung der Falkensteiner Turmfalken dabei zu sein. Eine fest installierte Beobachtungskamera ermöglicht ungestörte Einblicke in das Turmfalkennest, das diese Greifvögel seit Jahren in einer Mauernische der Burg Falkenstein immer wieder einrichten. Die Bilder werden auf einen Monitor in der Burg sowie auf die Webcam des Marktes Falkenstein (www.markt-falkenstein.de) übertragen. Das Museum ist geöffnet Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag ist geöffnet. Burgführungen werden für Gruppen nach Vereinbarung angeboten. Ab 7. Juni ist die Ausstellung „Bienenliebe“ zu sehen.

Das Museum „Spur“ ist im ehemaligen „Armenhaus“ der Stadt Cham, einem spätgotischen Gebäude, in der Schützenstraße direkt am Regen gelegen, eingerichtet. Das südwestlich vor dem Biertor gelegene Gebäude zählt zu den ältesten noch erhaltenen Profanbauten der Stadt. Das Haus zeigt Malerei, Plastik und Arbeiten auf Papier der Gruppe SPUR, einer Künstlergruppe, die in den 1950er Jahren in München zusammenfand. Mit den vier Mitgliedern Heimrad Prem, Helmut Sturm, Lothar Fischer und HP Zimmer bestand die Gruppe „Spur“ bis 1965. Das Museum „Spur“ ist ab 31. März wieder nach der Winterpause geöffnet, es ist an Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen (Karfreitag geschlossen). Dann ist das Haus wie gehabt Mittwoch, Samstag, Sonn- und Feiertag von 14 bis 17 Uhr zugänglich. Aktuell wird im Erdgeschoss die heimatgeschichtliche Ausstellung des Stadtarchivs Cham unter dem Titel „Trenck in Cham – 275 Jahre“ gezeigt. Im Obergeschoss des Museums „Sour“ ist ebenfalls ab Karsamstag 31.3. zu den gleichen Öffnungszeiten die Ausstellung „Nach Beckmann. Die Gruppe ,Spur‘ entdeckt Max Beckmann“ zu sehen. Der Eintritt in das Museum „Spur“ Cham ist frei.

Die Städtische Galerie Cordonhaus Cham zeigt bis 8. April 2018 die Ausstellung „Béatrice Dreux - Ilona Kálnoky. Malerei und Skulptur“. Béatrice Dreux begibt sich sowohl inhaltlich als auch formal in Bildwelten, die auf den Betrachter vertraut und im gleichen Moment auch befremdlich wirken können. Sie bedient sich einer Motivik, die nicht unserem täglichen Umfeld entspringt, sondern malt eine Welt herbei, die mit großem Ruf nach Freiheit, unsere Sehgewohnheiten und damit Grenzen gesellschaftlicher Normen überschreitet. Allen Phasen ihrer Malerei ist eines gemein, Dreux malt radikal, lässt sich nicht beirren von marktfähigen Trends und entwickelt außerordentliche Bilder von lebensbejahendem Ausdruck. Ihre motivische, also erkennbare Bildsprache ist oftmals ganz ursprünglichen Themen entlehnt wie der Natur und im Besonderen in den letzten Jahren der Prähistorischen- und Volkskunst. Vielleicht verändert sich mit diesen Bildern auch ihr Blick auf die Welt. Denn wenn wir heutzutage aus einer von Bildern des Alltags überfluteten Welt in eine ganz andere entführt werden, kann ein fokussiert historischer Rückblick mit den Mitteln zeitgenössischer Malerei erfrischend bereichernd sein. Béatrice Dreux ist 1972 in Versailles geboren, sie studierte an der Hochschule für angewandte Kunst und an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo sie lebt und arbeitet. Ebenso radikal wenn auch mit ganz anderen Mitteln lotet Ilona Kalnoky dreidimensionale Formen, Formverbindungen und Materialien aus. Auch hier gilt es ganz grundsätzlich zu fragen „was kann die Form, was kann das Material“. Für die Ausstellungen in Salzburg und Cham hat sie neue Keramiken produziert. Unglasierte halbrunde und kleinere in Schichten angelegte Objekte in der Technik des Grubenbrandes - mit langer, geringerer Hitze als im Keramikofen. Außerdem präsentiert die Künstlerin eine Auswahl ihrer sogenannten „sculptural sketches“, 30 kleine Objekte aus verschiedenen Materialien, 22 davon in einer Regal-Konstruktion ebenso ideenreich wie die Einzelobjekte zu zu einem Gesamtwerk komponiert. Ilona Kálnoky, 1968 in der Steiermark geboren, lebt seit ihrem Studium an der Akademie Weissensee in Berlin. Im zweiten Obergeschoss des Cordonhauses ist die Prähistorische Ausstellung „Aus grauer Vorzeit“ zur Vor- und Frühgeschichte von Cham und Umgebung zu sehen. Anhand von Verbreitungskarten, Fundkarten, Bodenfunden (Originale und Nachbildungen) und Erläuterungstexten zu den einzelnen Kulturstufen werden die Spuren erster menschlicher Begehung und Besiedlung der Cham-Further Senke aufgezeigt. Außerdem vermittelt die Ausstellung einen Einblick in die lokale Forschungsgeschichte. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und Feiertage 14 bis 17 Uhr, Donnerstag 14 bis 19 Uhr. Ostersonntag 1. April und Ostermontag, 2. April geöffnet; Karfreitag geschlossen.

Das Museum der Büchsenmacherfamilie Kuchenreuter in Cham zeigt Feuerwaffen für Jagd und Sport, die seit 1640 in Handarbeit produziert werden. Das Museum ist für Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung geöffnet (Tel. 09971 1506). In den Ferien am Donnerstag, 05.04. um 10.30 Führung, auch für Einzelpersonen, Eintritt 3,00 €

Das Rundfunkmuseum Cham hat jeden Dienstag von 14 bis16 Uhr eine Führung durch das Museum. Ansonsten können Führungen ab 10 Personen an allen Tagen, außer Sonn- und Feiertagen, zu beliebigen Zeiten gebucht werden. Tel. 09971 / 31 07 015, www.dasrundfunkmuseum.de

Das Zündholzmuseum Grafenwiesen startet am Ostersonntag mit der neuen Sonderausstellung „Feuriges und Florales – Blumen und Blüten auf Zündholzetiketten“ in die Museumssaison 2018. Die Dauerausstellung des kleinen Spezialmuseums im Tal des Weißen Regens dokumentiert die Entwicklung der regionalen Zündwarenproduktion vom Kleingewerbe zur spezialisierten Industrie. Sie zeigt Ausschnitte aus der umfangreichen Spezialsammlung von Zündwaren aus aller Welt.

Geöffnet ist ab Ostersonntag, 1. April, Mittwoch, Donnerstag, Sonn- und Feiertage von 14 bis 16 Uhr sowie auf Anfrage. Auch am Ostermontag ist geöffnet, Tel. 09941/940317.

Das „Geschichtserlebnis“ Freilichtmuseum Burgruine Runding bietet interessante Informationen über die Geschichte der Burg und die archäologischen Ausgrabungen von 1999 bis 2011, die viel Sehenswertes ans Tageslicht brachten. In Runding stand die größte Burganlage des Bayerischen Waldes. Sie umfasste etwa 18 000 m2. Der begehbare Wall ist fast 400 m lang. Im ehemaligen Wohnturm informieren Texte und historische Ansichten über Bau- und Besitzgeschichte, die Funktionen der Burg und ihrer Bauten sowie über das Leben auf der Burg im Alltag und in Kriegszeiten. Mit Hilfe von weiteren Informationen an markanten Stellen können interessierte Besucher die Ruine selbst erkunden. In der Alten Kirche am Dorfplatz ist eine kleine Ausstellung eingerichtet, die die Geschichte der Burg dokumentiert und einige Grabungsfunde präsentiert. Ausgrabung und Ausstellung können bei freiem Eintritt von 8 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Das Pfingstritt-Museum Bad Kötzting in der Kirchenburg zeigt die Geschichte des Kötztinger Pfingstritts, dieser bedeutenden eucharistischen Prozession zu Pferde. Anhand historischer Objekte und einer reichen Materialsammlung wird in der spätmittelalterlichen Wehranlage mit befestigtem Friedhof, Kirche und Schloss die über 600-jährige Geschichte der Reiterwallfahrt von Bad Kötzting nach Steinbühl und die anschließende symbolische Pfingsthochzeit dokumentiert. Für Kinder liegt ein spannender Rätselbogen bereit. Geöffnet: an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt.

Die Ausstellung Faszination Universum – „Eine Reise durch Raum und Zeit“ im „Sinocur“ Bad Kötzting (Aufgangsgebäude – 1. Stock, Bahnhofstr. 15) nimmt den Besucher mit auf eine Reise durch das Universum. Großformatige Bilder, Filme und Ausstellungsstücke vermitteln eine Symbiose aus faszinierender Wissenschaft und natürlicher Schönheit. Öffnungszeiten an Ostern: Karfreitag 10 bis 12 Uhr, Karsamstag 9.30 bis 12 Uhr, Ostersonntag geschlossen, Ostermontag 10 bis 12 Uhr. Ansonsten von April bis Oktober: Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 16 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage 10 bis 17 Uhr. Von November bis März: Montag bis Donnerstag 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr. Kartenverkauf: Kur- und Gäste-Service Bad Kötzting (Aufgangsgebäude – Erdgeschoss) sowie im Kurpark-Café (nur von April bis Oktober).

Das „WeltKunstMuseum“ Schloss Altrandsberg präsentiert Nachbildungen von teilweise weltberühmten Museumsobjekten. Die Ausstellungsstücke bieten einen Querschnitt durch die gesamte Kunst- und Kulturgeschichte des Abendlandes von der Steinzeit bis zum Barockzeitalter. Die jungen Besucher können zur „Museumsrallye“ starten, einem spannenden Bilderrätsel, das nur durch einen aufmerksamen Ausstellungsrundgang gelöst werden kann. Das WeltKunstMuseum ist an Ostern noch geschlossen und öffnet seine Pforten ab 1. Mai sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr.

Während der Umbauarbeiten ist das Landestormuseum/Drachenmuseum am Further Schlossplatz bis Ende Juli 2018 geschlossen. Nähere Infos siehe www.landestormuseum.de. Die Drachenhöhle ist ab dem 1. April 2018 wieder von Di bis So von 10.30 bis 16 Uhr geöffnet. Am Ostermontag zusätzlich von 10.30 bis 16 Uhr geöffnet, für die Kinder gibt es wieder ein Osterrätsel und eine kleine Überraschung. Die nächsten Führungen „Bewegter Drache“ sind am Donnerstag, 5.04. und 19.04.2018 um 16 Uhr.

Die Erlebniswelt „Flederwisch“ in Furth im Wald beherbergt u. a. Transmissionswerkstatt, historische Druckerei, Schmiede und Auswanderungsagentur. Die spannenden, unterhaltsamen und lehrreichen (Vor-)Führungen lassen den Besuch zu einem Erlebnis werden. Geöffnet zu folgenden Führungszeiten: jeden Montag um 11.30 Uhr und jeweils am Mittwoch, Freitag, Sonntag um 14 Uhr. Osterprogramm 2018/19: 18. März bis 8. April von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Hammerschmiede Voithenbergütte – Wasserradgetriebene Hammerschmiede von 1823 ist am Ostersonntag, ab 10 Uhr geöffnet. Im Gasthaus gibt es Brotzeiten, selbstgebackene Kuchen und Kaffee. Museum und Museumsstadl können besichtigt werden. Erste Schmiedevorführung am 6. Mai.

Die Museen am Steinbruchsee Furth im Wald-Sengenbühl bieten zum einen Anschauungsmaterial zur Geologie und Pflanzenwelt der Umgebung. Die Sammlung von über 800 Präparaten einheimischer Tiere ist einzigartig. Im Uhrenmuseum sind mehr als 700 Zeitmess-Instrumente aus vier Jahrtausenden zu sehen.Geöffnet: täglich von 9.30 bis 17 Uhr.

Im Museum „FrauenFleiss“ in Blaibach geht es um das Frauenleben anno dazumal. Besuchen Sie die Ausstellung historischer Textilien in nostalgischem Ambiente. Die umfangreiche Sammlung erzählt vom Leben und Wirken junger Mädchen, starker Frauen und alter Damen aus vergangenen Jahrhunderten. Durch fachkundige, spannende Führungen der Sammlerin (Kulturführerin, Lehrerin, Museumspädagogin) werden den Besuchern die Themenbereiche der Dauer- und Sonderausstellung lebendig nahe gebracht. Eröffnung der Sonderausstellung: „Schule anno dazumal“ lehren – lernen – loben. Ausstellungseröffnung am Freitag, 6. April,, um 19 Uhr Anschließend empfiehlt es sich bei Kaffee und Kuchen die herrliche Aussicht auf Blaibach und in das Regental zu genießen. Geöffnet ab Ostersonntag zu folgenden Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Sonn- und Feiertage von 14 bis 17 Uhr. Für Schulklassen, Vereine und Busse auch nach Vereinbarung.

Das Fahrradmuseum Arnschwang ist ein Ort der Kultur, des Lernens und ein Ort des Treffens. Seine Aufgaben bestehen darin Vergangenes zu Sammeln und zu Bewahren. Das Fahrradmuseum präsentiert vom 11. März bis 8. April die Ausstellung Max Riedl mit neuen Bildern und meist großen Formaten. Geöffnet: Di und Do 8 bis 12 Uhr, Samstag 8 bis 17 Uhr und Sonn- und Feiertage 9 bis 18 Uhr

In der kostenlosen Broschüre „Museen im Landkreis Cham“ finden sich weiterführende Informationen zu diesen und vielen weiteren Museen, Galerien und Sammlungen im Landkreis. Das Heft kann über das Kulturreferat des Landkreises Cham angefordert werden unter der Telefonnummer 09971/78-218 oder per Mail an kultur@lra.landkreis-cham.de, es liegt außerdem in Rathäusern, Gemeindeverwaltungen, Tourist-Infos und Ämtern auf. Die Broschüre ist auch in tschechischer Sprache erhältlich („Muzea v okresu Cham“).


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