28.02.2018, 15:00 Uhr

Musical Der Heilige Gral in Regensburg

(Foto: Uwe Moosburger/Altrofoto)(Foto: Uwe Moosburger/Altrofoto)

Im Velodrom ist am Samstag und Sonntag, 3. und 4. März, um 19.30 beziehungsweise 16 Uhr das Musical „Spamalot“ zu sehen.

REGENSBURG „Spamalot – das Musical“ erzählt in äußerst ungewöhnlicher Form die legendäre Geschichte des Königs Artus und seiner Ritter der Tafelrunde. Es beruht auf der mittlerweile klassischen Filmkomödie „Monty Python and the Holy Grail“, deutscher Titel: „Die Ritter der Kokosnuss“. Die Geschichte hat sich aber in der liebevollen Bearbeitung von Eric Idle (selbst ein Mitglied des unvergleichlichen Monty-Python-Teams) recht verändert.

Inmitten von tanzenden Leichen, fliegenden Kühen und mordlüsternen Kaninchen reitet König Artus mithilfe zweier Kokosnüsse durch Länder, Burgen und Wälder und macht sich zusammen mit seinen tapferen Rittern auf die Suche nach dem heiligen Gral. Mit Unterstützung der Fee vom See und einem großen Sinn für schwarzen Humor fällt die Ritterrunde von einem schrägen Abenteuer zum nächsten, bis sie im Herzen von Regensburg zu einem großen Happy End landet. Stets an seiner Seite sei treues „Pferd“ Patsy, das ihn durch alle Höhen und Tiefen begleitet und hier und da beim Zählen bis Drei behilflich sein muss.

Ein Best-of der Pythons

Nach ihren großen Film- und Serienerfolgen bringt die britische Komikergruppe mit dem Musical „Spamalot“ eine bunte Mischung ihrer besten Sketche auf die Bühne und schafft eine Parodie des gesamten Musicalgenres. Wer jedoch glaubt, dieses Stück sei nur für Freunde des schrägen britischen Humors, der täuscht. In der Musicalfassung und der Inszenierung des Cantemus Chores wird eine Brücke zwischen Monty Python Liebhabern und Skeptikern geschlagen. Nicht zuletzt auch durch die beinahe (aber nicht komplett) neue Musik von Eric Idle und John Du Prez klingt anders als man sie kennt: Sie ist neuer, heutiger und schöpft zugleich alle musikalischen Klischees aus.

Eine kleine Herausforderung für die neunköpfige PiuPiu-Band unter der Leitung von Thomas Basy und Ulli Forster, die sie jedoch mit Eleganz und einer erlesen Auswahl an Musikern gekonnt meistern. Genauso wie die Jungen Darsteller des Cantemus Chores. Gesanglich, aber vor allem schauspielerisch hat es dieses Stück in sich. Matthias Schlier, Leiter des Cantemus Chores hat neben den Profimusikern Christina Hommel vom Prinzregententheater München als Regisseurin mit in Boot geholt. Unterstützt werden die beiden von Heidi Huber (Choreographin), Uli Groeben (Stimmbildung), Annika Fischer (Stimmbildung) und Bianca Bauer-Jörg (Ausstattung).


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