22.06.2018, 13:47 Uhr

Start für Solo-Karriere Der Tod des Vaters inspirierte Daniel zu gefühlvollen Songs


Bandmitglied von „Fünfter März“ startet jetzt auch solo eine Musikkarriere

ARNSTORF Dass Daniel Labenz einmal Musiker wird, war quasi vorprogrammiert, war doch sein Vater selbst Musiker. Und so begann Daniel schon im Alter von vier Jahren, an der Gitarre und am Schlagzeug zu üben. Mit sechs Jahren begannen die ersten Unterrichtsstunden am Akkordeon.

Seitdem ist die Musik ein wichtiger Teil seines Lebens. 2016/17 stand Daniel Labenz zusammen mit seiner Band „Fünfter März“ dann mit Größen wie Mark Forster, Max Giesinger, Christina Stürmer oder „Glasperlenspiel“ auf der Bühne. Jetzt bringt der 21-Jährige seine erste Solo-Single heraus.

Schon mit Mark Forster auf der Bühne

Waren es im Kindesalter noch die Instrumente Gitarre, Schlagzeug und Akkordeon, zog es Daniel Labenz als Jugendlicher dann zu den Tasteninstrumenten. Vor allem dem Keyboard widmete er viel Zeit. Es dauerte nicht lange und Daniel gründete mit Schulkameraden eine Band, die vor allem auf Schulpartys auftrat.

Schon damals textete und schrieb Daniel Labenz eigene Songs, meist im HipHop-Genre. Mit der Cover-Band „Rises“, die er zusammen mit seinem Bruder Marco (19, Bass) und seinen Freunden Martin Stömmer (23, Gesang & Gitarre), Andreas Kieslich (24, Leadgitarre) und Simon Erhardsberger (23, Schlagzeug) gründete, trat er auf Volksfesten und Partys auf.

Dann kam das Jahr 2014, das einen Wendepunkt in Daniel Labenz Leben brachte: Durch den plötzlichen Tod des geliebten Vaters, der für Daniel nicht nur Mentor, sondern auch bester Freund war, fiel der damals 17-Jährige in ein tiefes Loch. Er begann, viel über sein Leben nachzudenken, tauschte das Keyboard gegen ein Klavier ein und fing an, seine Gefühle, Gedanken und Eindrücke in Form von selbst geschriebenen Songs zu verarbeiten.

Ein weiterer Meilenstein in Daniels Leben: Erneut mit den Mitgliedern der Cover-Band gründete er 2014 die Band „Fünfter März“, die mit der Debüt-Single „Was willst Du?“ und dem Album „Blick“ für Aufsehen sorgte.

„Wir waren als Coverband ziemlich gut unterwegs. Wir wollten dann aber eigene Songs machen, das ist einfach viel schöner als irgendwas nachzuspielen. Also haben wir die Coverband aufgegeben. Wenn 50 Leute deine Texte mitsingen, ist das 100-mal schöner als 2000 Leute, die einen gecoverten Song mitsingen!“, so Sänger Martin.

Der Name „Fünfter März“ ist leicht erklärt: Die Band wurde am 5. März 2015 gegründet, zudem haben am 5. März Bassist Marco und Gitarrist Andreas Geburtstag. 2016 wird dann das Jahr des Durchbruchs für die fünf jungen Pop-Musiker aus Arnstorf und Simbach bei Landau. Die Band tritt mit Größen wie Mark Forster in Großarl oder mit „Glasperlenspiel“ in Vilsbiburg auf. Weitere Auftritte mit namhaften Stars wie Max Giesinger oder Christina Stürmer folgten.

Im Oktober Abschied von Band „5. März“

Daniel Labenz schreibt noch heute deutschsprachige Songs, um sich seinen Gedanken und Fragen zu stellen und von Erfahrungen zu erzählen, die in seinem Leben eine Bedeutung für ihn haben. „Ich bin zwar erst 21 Jahre jung, habe aber schon so Einiges erlebt“, sagt Daniel, der musikalisch jetzt eigene Wege geht: Im Juni 2018 erscheint seine Debüt-Single „Viel zu viel“, die Produzent Philipp Evers, der schon mit seiner eigenen Band „KUULT“ Chart-Platzierungen verbuchte, in Essen arrangierte.

„Meinen Stil würde ich als Popmusik bezeichnen. In meinen Liedern stelle ich Fragen, wie zum Beispiel, was wir alle eigentlich tun, welchen Sinn das überhaupt hat. Auch der Tod meines Vaters fließt in den Texten immer mal wieder ein“, erzählt Daniel.

Mit der Band „Fünfter März“ gibt Daniel bis September noch einige Konzerte, u. a. als Vorgruppe von Christina Stürmer in Dingolfing. „Aktuell fahre ich noch zweigleisig, ab Oktober ist bei der Band für mich Schluss. Ende des Jahres ist ein Album geplant, im nächsten Jahr möchte ich solo auf Tour gehen“, verrät Daniel Labenz.

Seine Band-Kollegen sind darüber auch überhaupt nicht sauer, wie Daniel betont: „Ich habe ein gutes Feedback von meinen Kollegen zu meinen Songs erhalten. Wir verstehen uns alle super, mein Entschluss sorgte überhaupt nicht für Stress. Mein Gefühl sagte mir, dass ich es mal solo probieren soll und ich bin guter Dinge, dass es hinhaut“, blickt Daniel Labenz positiv in seine musikalische Zukunft.


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