06.12.2017, 10:27 Uhr

Ausstellung Kontrastreiche Kunstwerke im Reiffenstuel-Haus

Bei der Vernissage (v. li.): Bürgermeister a.D. Georg Riedl und Bürgermeister Wolfgang Beißmann mit acht der 24 ausstellenden Künstler,: Simon Dittrich, Albert Krottenthaler, Elke Zauner, Raimund Reiter, Alto Hien, Hermann Bigelmayr, Helmut Kästl und Präsident Thomas Bindl. (Foto: Slezak)Bei der Vernissage (v. li.): Bürgermeister a.D. Georg Riedl und Bürgermeister Wolfgang Beißmann mit acht der 24 ausstellenden Künstler,: Simon Dittrich, Albert Krottenthaler, Elke Zauner, Raimund Reiter, Alto Hien, Hermann Bigelmayr, Helmut Kästl und Präsident Thomas Bindl. (Foto: Slezak)

„Meine Augen sehen mehr als ich mit ihnen.“ Hinter diesem Titel verbirgt sich die Jubiläumsausstellung, bei der rund ein Drittel der Kunstschaffenden der Münchener Secession einen pointierten Einblick in ihr Werk geben. Ergebnis ist die vielseitigste und kontrastreichste Ausstellung, die das Hans-Reiffenstuel-Haus je gesehen hat.

PFARRKIRCHEN Zu bestaunen sind 60 Exponate bis 7. Januar von Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr sowie ab Weihnachten täglich. Nur an Heiligabend und an Silvester bleibt die Schau geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Warum es doppelten Grund zum Feiern gibt, erklärte Bürgermeister Wolfgang Beißmann bei der Vernissage: „Die Münchener Secession existiert seit 125 Jahren, und seit 20 Jahren präsentiert die Vereinigung ihre Werke in Pfarrkirchen.“ Laut Rathauschef spiegeln die 24 ausstellenden Künstler verschiedenste Ausdrucksweisen wider und böten „eine Fülle wie selten“.

Was Materialien wie Motive anbelangt, bietet sich dem Besucher in der Tat ein äußerst breites Spektrum an Werken. So hängen etwa die angsterfüllten Gesichter auf den schwarz-weißen Kaltnadelradierungen von Peter Zeiler den gestochen scharfen Porträts im witzigen Schachtelformat von Philipp H. Steiner gegenüber. Oder während die zarten Bronzeskulpturen von Albert Krottenthaler von mächtigen Holzbalken grüßen, bestücken die Wände farbenfrohe Ölbilder wie die mystisch-exotischen Motive von Silvia Götz oder zwei Exponate von Professor Horst Sauerbruch, die an den Abstrakten Expressionismus erinnern.

Laut Secessions-Präsident Thomas Bindl fordere die Werkschau die Betrachter heraus, ihr Wahrnehmungsfeld zu erweitern. Bindl selbst steuert übrigens drei sich ergänzende Acrylbilder zur Ausstellung bei sowie der ehemalige Secessionspräsident Helmut Kästl zwei feingliedrige Linolschnitte.


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