20.10.2017, 17:32 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Lausund-Stück Uraufführung am Theater an der Rott

Rüdiger Bach (Foto:Sebastian Hoffmann)Rüdiger Bach (Foto:Sebastian Hoffmann)

Eine Uraufführung gibt es am 27. Oktober am Theater an der Rott (Studio). Rüdiger Bach spielt in dem Stück „Brachland“, das vom ehemaligen Oberspielleiter des Theaters, Brian Lausund stammt. Regie führt Intendant Dr. Uwe Lohr.

EGGENFELDEN „Brachland“ ist die Geschichte oder vielmehr eine Art „Zustandsbeschreibung“ von und über Mark Erhardt. Mark erzählt über sein Leben und die Veränderung seines Landes. Er prangert das Rentensystem ebenso an wie die Realitäts- und Weltfremdheit der Politiker und sieht den Extremismus im ICH-Kult und der Selbstoptimierung der Machthaber begründet.

Der kleine, normale Mann, der sich permanent im Überlebenskampf befindet und sich im Hamsterrad dreht wird weder wahr und schon gar nicht ernst genommenen. Ursachen und Gruüde dafür sieht er schon lange vor der Dominanz von Überfremdung und Randgruppen. Mark spielt mit seiner rechten Gesinnung und beginnt an die Verantwortlichen des Landes Fragen zu stellen, die keiner hören will: „Wie ernst ist es den Leuten mit einer Zukunft, an der wir normalen Deutschen auch beteiligt sind? In welchem Deutschland wollen Sie denn leben? Was ist Ihre Vorstellung von einem lebenswerten Deutschland und welche Visionen haben Sie?“ Natürlich ist es wieder ein Spiel mit der Angst vor dem Fremden und das alte Lied der Gerechtigkeit und die Rechte der Zu-kurz-gekommenen.

Die weiteren Aufführungstermine sind: 28. Oktober, 4. November jeweils um 19.30 Uhr, 29. Oktober um 18.30 Uhr und 5. November um 17 Uhr. Karten gibt es unter Tel. 08721/126898-0 oder www.theater-an-der-rott.de.


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