10.07.2018, 14:08 Uhr

Schuberl fragt beim Landratsamt nach Das E-Bike Angebot im Landkreis Passau ist auf einem guten Weg

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Die Situation für auswärtige E-Bike-Fahrer am Land ist nicht immer einfach. Entweder es bestehen kaum öffentliche Steckdosen zum Laden oder bei diesen gibt es keine Schließfächer, um die wertvollen Akkus während der Ladezeit zu schützen.

PASSAU Im Landkreis Passau ist zumindest die Versorgung mit Ladestationen auf einem guten Stand. Auf Anfrage des Grünen-Kreisrats Toni Schuberl erklärte das Landratsamt, dass dieses elf E-Bike-Ladestationen im Landkreises betreibe. Diese sind beim Haus am Strom in Untergriesbach, bei der Kurverwaltung in Bad Füssing, beim Edeka in Ruhstorf, am Bootshafen um am Krankenhaus in Vilshofen, am Rannasee in Wegscheid, bei der Sonnen-Therme in Eging, am Bahnhof und an der Bücherei in Pocking und am Rathaus in Kirchham. Dazu kommt noch eine Ladestation am Behördensitz in der Stadt Passau.

Über das Projekt E-Wald gibt es zudem noch E-Auto Ladestationen des Landkreises in Passau, Salzweg und Fürstenzell an den dortigen Außenstellen des Landratsamtes und am Job-Center in Passau sowie 18 E-Auto-Ladestationen der Landkreisgemeinden. Wieviele private Gastgeber ebenfalls Lademöglichkeiten für Fahrräder anbieten, ist nicht vollständig bekannt.

Es würde schon eine ganz normale Steckdose genügen. Der zusätzliche Stromverbrauch sei erst einmal vernachlässigbar. Schuberl plädiert dafür, dass in jeder Gemeinde öffentliche Steckdosen angebracht werden, sowohl von den Gemeinden, als auch von Privatleuten.

Schuberl sieht in der Förderung des Radverkehrs eine Möglichkeit, die Verkehrsproblematik in der Stadt Passau zu entlasten. „Jeder, der mit dem Rad zur Arbeit fährt, bedeutet ein Auto weniger auf der Straße,“ so Schuberl. In der Masse habe das durchaus eine Wirkung. Im Übrigen ist es der Gesundheit dienlich und schützt Klima und Luft.

Abschließmöglichkeiten für Akkus sollten durch den Landkreis jedoch noch ergänzt werden, regt Schuberl an. An einzelnen touristischen Hotspots ließen sich vielleicht sogar mehrere Schließfächer mit Steckdosen und Unterstellmöglichkeiten bei Regen anbringen. Ein besonderer Service, der uns überregionale Bekanntheit bei Fahrradtouristen bringen würde, wären zumindest an einem Standort Toiletten, Duschen und etwas Werkzeug zur Reparatur. Vielleicht ließe sich das mit einer bereits bestehenden Fahrradwerkstatt kombinieren, überlegt Schuberl.

Die Zukunft des Verkehrs, ist sich Schuberl sicher, könne jedenfalls nicht mehr nur einseitig beim Auto liegen, sondern müsse alle Verkehrsträger berücksichtigen. Zumindest beim E-Bike sei der Landkreis jedoch auf gutem Weg.


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