07.03.2018, 15:50 Uhr

Im Bräustüberlsaal Tom Bauer in Aldersbach


„… plötzlich erwachsen“ im Bräustüberlsaal – PaWo-Fragebogen mit „Sag’s mit Selfies“

ALDERSBACH Mit „... plötzlich erwachsen!“ ist Tom Bauer am 22. März (20 Uhr) im Aldersbacher Bräustüberlsaal zu erleben.

Karten gibt es im Klosterladen der Brauerei Aldersbach oder online unter www.okticket.de.

Tom Bauer hat vorab den PaWo-Fragebogen beantwortet – auch mit „Sag‘s mit Selfies“:

Spitzname/Künstlername

Tom Bauer (na ja, kein richtiger Künstlername - mein „richtiger“ Name ist ja „Thomas Wolfgang Bauer“)

• Geburtstag

02.06.1976

Geburtsort

Dingolfing

erlernter Beruf

Flurbereinigungstechniker und Staatlich geprüfter Leiter eines Laienensembles mit Hauptfach Klavier (umgangssprachlich: Klavierlehrer)

Instrument (iTunes oder Autoradio gilt auch)

Klavier, Gitarre, Bass, Akkordeon - und ein bisschen Mundharmonika

Was macht Sie rundum glücklich?

Meine Frau und meine zwei Kinder (also die meiste Zeit zumindest... ;)

Ansonsten: ein Abend mit guade Spetzln bei Ratsch und einem Bier...

eine laue Sommernacht auf meiner Terrasse - da bleib i oft gaaaanz schön lang sitzen!!!

eine wirklich gute Liveband... super Essen bei schönem Ambiente...

Auf was können Sie nicht verzichten?

Auf Husten, Schnupfen und Heiserkeit, auf unfreundliche schlecht gelaunte Arbeitskollegen / Nachbarn... und auf Autos die selber einparken können (kann man doch selber, oder?!) ...

Wie halten Sie es mit Instagram, Facebook und Co.?

Facebook find ich als Werbung super - da erfahren einfach viele interessierte Leute, wo ich auftrete, woran ich gerade schreibe usw., aber privat wird schon viel geteilt, wo ich mich frage, wen das eigentlich interessiert, wie z. B. das Vorspeisenteller von Trosthilde ausschaut, weil sie grad beim Italiener um die Ecke sitzt. Es heißt immer, dass sich das Wissen der Menschheit laufend verdoppelt, aber wenn solch ein Wissen mitgezählt wird, dann ist das gar nicht mehr so toll wie es klingt...

Mit wem würden Sie sich gerne auf einen gemütlichen Ratsch treffen?

Ui, da gäbs ein paar... Paul McCartney zum Beispiel, ich glaub da hätt ich viiiele Fragen auf Lager... ;)

Oder John Fogerty (wer ihn nicht kennt: der Kopf von Creedence Clearwater Revival)... Ken Follett, weil ich wissen will wie er sich auf so viele unterschiedliche Themen vorbereitet, wenn er wieder einen Erfolgsroman rausbringt... Oder auch Paulo Coelho...

Oder was der Hammer wäre: mein Opa, der leider verstorben ist als ich erst 5 Jahre alt war. Über den gibt’s sooo viele schöne Geschichten... also rein aus den Erzählungen her könnt ich mir vorstellen, dass wir seeehr gut miteinander ausgekommen wären! ;)

Ihr Lebensmotto?

Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken! ;)

Welche Fähigkeit würden Sie gerne besitzen?

Frauen verstehen - das wär was!!

Was war die peinlichste Situation in Ihrem Leben?

Das könnte der Vorleseabend einer Grundschule gewesen sein, wo ich zur Auflockerung eingeladen wurde. Der Gedanke war ja nicht schlecht: wenn reihum 20 oder 30 Kinder Auszüge aus Büchern vorlesen, dann wäre ja eine kleine Pause dazwischen nicht schlecht, wo kurz Abwechslung geboten wird, damit die Aufmerksamkeit wieder gesteigert wird.

Die Wahl fiel auf mich, da ich einerseits ja selber Buchautor und andererseits ja Musiker bin - ich soll mit den Kindern gemeinsam in der Pause ein Lied singen. Ich hab mich auch noch bei einer Musikerkollegin informiert, die häufig mit Kindergruppen singt, was denn momentan so ankommt - da hat sie mir den Tipp gegeben: „Auf ‚Rock me, heut Nacht‘ fahren die immer total ab!“

Gesagt getan, hab auch das Lied vorbereitet, und wie’s soweit war, sitz ich dann vorn auf der Bühne, vor einem übermüdeten Publikum aus Kindern und Eltern, und fang an zu animieren: „Los, aufgehts, wir singen jetzt ein Lied gemeinsam, jeder kann mitsingen, los gehts: Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht - und ALLE!“ - und es folgte aaaabsolute Stille!! Niemanden interessierte meine wirklich gut gemeinte Aufheiterung, die wollten einfach nur mal raus an die frische Luft - da sind drei Minuten ziemlich lange, wenn man da ein Lied präsentieren soll... da kommt man sich schon etwas deppert vor, das kann ich euch sagen!! Na ja, zumindest lacht und singt das Publikum bei meinen Kabarettauftritten mit... ;)


0 Kommentare