22.01.2018, 16:56 Uhr

Secondhand-Faschingsmarkt in Vilshofen 650 Euro für Schulausbildung im Libanon

eronika Donaubauer, Petra Spanner, Sabine Greineder, Weneda Fonfara, Ursula Bauer und Gerhard Alfranseder (von links) überzeugten sich beim Faschingsmarkt vom großen Angebot und präsentierten ihre Kostüme für die kommende Faschingszeit. (Foto: Karin Stippler, aktion hoffnung)eronika Donaubauer, Petra Spanner, Sabine Greineder, Weneda Fonfara, Ursula Bauer und Gerhard Alfranseder (von links) überzeugten sich beim Faschingsmarkt vom großen Angebot und präsentierten ihre Kostüme für die kommende Faschingszeit. (Foto: Karin Stippler, aktion hoffnung)

Mit einem Reinerlös von 650 Euro und mehr als 300 Besuchern war der Secondhand-Faschingsmarkt der aktion hoffnung in Vilshofen ein voller Erfolg. Der Betrag kommt der Schulausbildung im Libanon zugute.

VILSHOFEN Tolle Kostüme, funkelnde Glitzermode und besondere Einzelstücke ließen die Herzen der Besucher des Secondhand-Faschingsmarktes, den die aktion hoffnung zum vierten Mal in Vilshofen veranstaltete, höher schlagen. Auf über 100 Quadratmetern präsentierte die Hilfsorganisation Faschingskleidung und Zubehör aus einem großen Fundus.

„Unsere Kunden schätzen die große Auswahl, die es sonst nirgendwo gibt. Mit jedem verkauften Kleidungsstücke machen wir aus der Kleiderspende eine Geldspende und unterstützen so Menschen, die unsere Hilfe notwendig haben“, erklärt Gregor Uhl, Geschäftsführer der aktion hoffnung das Konzept der Märkte. „Ganz besonders danken wir den Verantwortlichen des Weltladens und der Kolpingsfamilie Vilshofen, die mit uns den Faschingsmarkt organisiert und durchgeführt haben“, so Uhl weiter.

Erlös für Schulausbildung im Libanon

Der Reinerlös des Faschingsmarktes kommt der schulischen Ausbildung von mehr als 1.200 syrischen Flüchtlingskindern in der Bekaa-Ebene im Libanon zugute. Die Flüchtlingsfamilien leiden unter den schlechten Bedingungen in den Flüchtlingslagern. Es gibt keinen Strom und kein fließendes Wasser, sie haben keine Arbeit und kein Einkommen. Dieser Mangel wirkt sich besonders auf ihre Kinder aus, sie können nicht zur Schule gehen und kaum mit gesunden Nahrungsmitteln versorgt werden.

„Die Schulzentren des Jesuiten Flüchtlingsdienstes (JRS) leisten einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung und Versorgung der jungen Menschen; sie lernen dort Englisch, Mathematik und Französisch und werden auf den normalen Schulbetrieb im Libanon vorbereitet. Neben dem Unterricht können sie an Freizeitangeboten teilnehmen und bekommen täglich eine warme Mahlzeit“, erläutert Uhl.

Wer für das Projekt spenden will, findet weitere Informationen online unter www.aktion-hoffnung.de/spenden !


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