27.12.2017, 16:31 Uhr

Spendenaktion am 5. Januar Mit Delfinen schwimmen, um endlich die Schule zu besuchen


Felix (7) kann mittlerweile laufen, aber noch nicht sprechen - „Großes Winterfeuer“-Spendenaktion am 5. Januar des Aumonte-Stammtisches in Aunkirchen/Vilshofen

VILSHOFEN Felix Rehm ist sieben Jahre alt und er kann gehen – endlich! Denn Felix hat das MECP2 Duplikationssyndrom, welches die Ursache für die massive Entwicklungsverzögerung ist, unter der Felix leidet. Fröhlich ist er trotzdem, denn er weiß nichts davon.

Bereits 2014 konnte Felix dank vieler Spenden – generiert von seinem blinden und äußerst engagierten Opa Konstantin – eine Delfintherapie machen. Mit Erfolg: „Felix kann nun gehen, besucht den Haarbacher Waldkindergarten, liebt Pizza und Wiener Würstchen, die Orgel und sein Liederbuch. Aber sprechen kann er immer noch nicht!“

Unterstützung findet die Familie Rehm bei der Aumonte Stub‘n Aunkirchen und dem Aumonte Stammtisch, die zu einem „Großen Winterfeuer“ mit Zauberclown „Magic Michi“, Christbaumweitwurf und der Stadtkapelle Vilshofen am Freitag, 5. Januar (18 Uhr), bei der Aumonte Stub‘n in Aunkirchen einladen. Schirmherr ist Vilshofens Bürgermeister Florian Gams. Alle Beteiligten beim „Großen Winterfeuer“ machen das ohne Honorar, die Einnahmen werden zu hundert Prozent dazu verwendet, dass Felix eine weitere Delfintherapie in der Türkei ermöglicht werden kann.

„Nach der Delfintherapie in Curacao war alles besser. Aber die Reise ist einfach zu weit, deshalb waren wir im Juni 2017 mit ihm in der Türkei. Sprachlich hat sich zwar seither wenig getan, aber motorisch und auch feinmotorisch war es wie ein Quantensprung“, freut sich Mama Heidi Rehm.

Felix kann jetzt selbstständig gehen und sogar Treppen steigen (wenn er sich mit einer Hand festhalten kann). Eine Riesenerleichterung für seine Eltern; immerhin wiegt Felix mittlerweile rund 30 Kilo. Und er kann nach wie vor Situationen nicht richtig einschätzen, fällt deshalb oft hin oder weiß auf der Treppe plötzlich nicht mehr rauf noch runter. Seine Familie schätzt eine kleinere Fortschritte in Felix’ Entwicklung sehr: „Wenn man ihn anspricht, schaut er mittlerweile sogar her“, so Opa Konstantin. „Und wenn er etwas will, dann nimmt Felix einen an der Hand.“

Wenn Felix spricht, kann er die Schule besuchen

Ab dem neuen Schuljahr, das im September 2018 beginnt, soll Felix, der wegen seiner Entwicklungsverzögerung schon zweimal zurückgestellt wurde, endlich die Montessori Schule in Vilshofen besuchen. Bis dahin muss er aber unbedingt sprechen lernen. Die Rehms setzen alle Hoffnungen auf eine weitere Delfintherapie. Denn, so Konstantin Rehm, „kein Arzt hätte gedacht, dass Felix je gehen lernt und jetzt kann er gehen. Wer weiß, was alles passieren kann, wenn er eine weitere Therapie erhält. Wir geben Felix nicht auf!“

Das Geld für eine Delfintherapie hat die Familie Rehm leider nicht – die letzte hat rund 12.000 Euro gekostet. Ihre und Felix‘ Hoffnungen ruhen nun auf das gute Herz möglichst vieler Mitmenschen, die Felix ein besseres Leben ermöglichen wollen.

Wer dies mit einer Spende tun will - hier das Spendenkonto von Felix:

Empfänger: dolphin aid e.V.

Stadtsparkasse Düsseldorf

BLZ 300 501 10

Konto-Nr. 2000 2424

IBAN: DE 52 3005 0110 0020 0024 24

BIC-Code: DUSSDEDDXXX

Verwendungszweck: Felix Rehm


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