18.12.2017, 12:05 Uhr

Bereits drittes Treffen Deutsch-Tschechische Tavernengespräche

Die Gastgeberin des Abends, Laura Poost (2. v. l.), sowie Dolmetscherin Selma Sedova-Keck und Sachgebietsleiter Karl Matschiner hörten dem Vortrag Iveta Hrdlicka (stehend) gespannt zu. (Foto: Dudycha)Die Gastgeberin des Abends, Laura Poost (2. v. l.), sowie Dolmetscherin Selma Sedova-Keck und Sachgebietsleiter Karl Matschiner hörten dem Vortrag Iveta Hrdlicka (stehend) gespannt zu. (Foto: Dudycha)

Das Deutsch-Tschechische Informations- und Bildungsnetzwerk Freyung-Grafenau hat sich bereits zum dritten Mal getroffen.

FREYUNG-GRAFENAU Vergangene Woche lud die kommunale Koordinatorin der Bildungsangebote des Landkreises Freyung-Grafenau, Laura Poost, bereits zum dritten Mal tschechische Landkreisbürger/- innen in die Taverne des Schlosses Wolfstein zum informellen Austausch ein. Fünfundzwanzig Interessierte folgten der Einladung.

Bei zwei Vorträgen von Miroslav Dudycha und Iveta Hrdlicka, die ihre Erfahrungen bezüglich der Integration in den Landkreis Freyung-Grafenau schilderten, konnten sich alle Anwesenden austauschen und neue Erkenntnisse gewinnen. Iveta Hrdlicka erzählte den Anwesenden über ihr Taxi-Unternehmen in Ringelai und ihren Weg der Integration.

Miroslav Dudycha, der seinen Altersruhesitz im Landkreis gefunden hat, schilderte seine Erfahrungen, seit er bereits 1969 nach Deutschland gekommen ist. Einig sind sich alle, dass der wichtigste Schlüssel das Erlernen der deutschen Sprache ist. Mit zwei anwesenden Dolmetschern (Selma Sedova-Keck und Miroslav Dudycha) konnten Sprachbarrieren allerdings einfach überbrückt werden.

Das nächste Treffen des Deutsch-Tschechischen Informations- und Bildungsnetzwerks wird am 19. März 2018 stattfinden. Ort und Zeit sind momentan noch nicht bekannt; nähere Informationen dazu können bei Laura Poost unter der Telefonnummer 08551-57-214 oder per E-Mail an laura.poost@lra.landkreis-frg.de erfragt werden.

Sehr gerne können sich auch alle an grenzüberschreitender Zusammenarbeit und Völkerverständigung Interessierten melden. Denn gerade unsere unmittelbaren Nachbarn lohnt es sich, kennen zu lernen. Auch Anfragen zu Deutschkursen oder inhaltliche Anregungen für die nächsten Netzwerktreffen können dort vorgebracht werden.


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