15.12.2017, 15:15 Uhr

„Eine Decke für jedes Neugeborene“ Handarbeiterinnen spenden Babysachen für Bethlehem

Die stellvertretende Diözesanleiterin der Malteser, Ilona Gräfin von La Rosée (2.v.l.) und Seniorentreff-Leiterin Gertraud Reichart (r.) freuen sich über die Spenden von Christl Scheuringer (v.l.), Maria Dolpp und Ute Salka. (Foto: Krenn)Die stellvertretende Diözesanleiterin der Malteser, Ilona Gräfin von La Rosée (2.v.l.) und Seniorentreff-Leiterin Gertraud Reichart (r.) freuen sich über die Spenden von Christl Scheuringer (v.l.), Maria Dolpp und Ute Salka. (Foto: Krenn)

Im Malteser Seniorentreff übergaben kürzlich fleißige Handarbeiterinnen gestrickte Decken und Kindersachen an die stellvertretende Diözesanleiterin Ilona Gräfin von La Rosée.

PASSAU/POSTMÜNSTER „In Bethlehem freut man sich auf jeden Fall darüber“, erklärte die Gräfin. Denn die Sachen sind für das Neugeborenen-Krankenhaus zur Hl. Familie der Malteser in Bethlehem bestimmt. Entstanden sind die Stricksachen größtenteils im Strickcafé, zu dem sich immer mehr handarbeitsbegeisterte Frauen ein Mal im Monat im Seniorentreff zusammenfinden. Das Paradestück, das Gräfin La Rosée entgegennehmen konnte, war eine wunderschöne Decke, gestrickt und gehäkelt von der 81-jährigen Maria Dolpp, die erklärte: „So etwas habe ich noch nie gemacht. Ich habe Flecken gestrickt, diese zusammengehäkelt und die Decke auch noch mit einem Futter versehen.“ Als nächstes will sie eine hellblaue Decke stricken. Christl Scheuringer hat Babyschühchen beigesteuert und Ute Salka kleine Söckchen.

Gräfin La Rosée erzählte den Strickerinnen von dem Krankenhaus im Heiligen Land und dass sehr viele Frühchen zur Welt kommen. Alle Patienten werden dort und auch in der Umgebung betreut. „Ob Christen oder Moslems, das ist ganz egal“, so Gräfin La Rosée. „Die Idee ist, dass die Neugeborenen eine Decke mit nach Hause nehmen können“, erklärte sie den Hintergrund der Sammelaktion, die es schon seit vielen Jahren gibt und die ihr ein Herzensanliegen ist.

Am selben Tag bekam Gräfin La Rosée noch weitere Spenden für Bethlehem. „Kaum war ich nach Hause gekommen, brachten mir Postmünsterer Frauen auch wieder viele schöne Decken und Mützchen“, freut sie sich.

Sie hat die Stricksachen inzwischen zur Malteser-Zentrale nach Köln geschickt, von dort aus gehen sie nach Jerusalem und schließlich nach Bethlehem. Und, wer weiß, vielleicht kommen sie ja genau rechtzeitig zur Bescherung am Heiligen Abend an.


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