21.11.2017, 12:27 Uhr

Kabarett aus Oberbayern Abgründiges über Bayern aus der „Gruam“

Stefan Kröll tritt am 24. November im  Aldersbacher Bräustüberlsaal auf. (Foto: Carsten Bunnemann)Stefan Kröll tritt am 24. November im Aldersbacher Bräustüberlsaal auf. (Foto: Carsten Bunnemann)

Stefan Kröll mit „Gruam – Bayern von unten!“ in Aldersbach zu erleben – PaWo-Fragebogen!

ALDERSBACH Gerade das Abgründige übt eine große Faszination aus. Auch auf Stefan Kröll, den seit ein paar Jahren so erfolgreichen oberbayerischen Kabarettisten und gleichzeitig vielleicht interessantesten Erzähler in Sachen Bayerische Geschichte. Mutig hat er sich an den Rand verbotener Abgründe gestellt, einen Blick in tiefe Keller oder hinter aufpolierte Kulissen gewagt, auch mal mit dem Vergrößerungsglas in der Hand. Spannend plaudert Kröll in schönstem, den Ohren schmeichelndem Oberbairisch über Geheimnisse, Mythen und Aberglauben im Freistaat. Schnell hängt ihm das Publikum an den Lippen, um unvermutet aus der heilen Welt heraus in eine „waxe Gschicht“ von anno dazumal oder in eine verruchte Anekdote katapultiert zu werden. „Gruam – Bayern von unten!“, heißt sein Programm, mit dem er am Freitag, 24. November, 20 Uhr, im Aldersbacher Bräustübersaal zu erleben ist.

Kröll hat vorab schon den PaWo-Fragebogen beantwortet:

Spitzname/Künstlername: Stefan Kröll (Spitznamen habe ich keine, evtl. Kröllä. Naja)

Geburtstag: 8. August

Geburtsort: Feldkirchen-Westerham

Erlernter Beruf: Schreiner (Meister, oho)

Instrument (iTunes oder Autoradio gilt auch:) Steirische Ziach und etwas Klavier

Was macht Sie rundum glücklich?

Wenn ich nach einem Auftritt heimkomme und mir in einem Sessel liegend den ganzen Abend noch einmal durch den Kopf gehen lasse – mich freue, wenn es gut gelaufen ist – und einen „Pfieff“ Bier trinke – dann möchte ich nichts anderes!

Auf was können Sie nicht verzichten?

Auf feste Schuhe auf der Bühne und mein kleines Ideen- Buch.

Wie halten Sie es mit Instagram, Facebook und Co.?

In das Facebook-Thema wurde ich etwas hinein geschoben Ich bin ein fauler „Poster“. Manchmal finde ich es auch ganz witzig. Privat, außerhalb des Kabaretts, kann ich darauf verzichten.

Mit wem würden Sie sich gerne auf einen gemütlichen Ratsch treffen?

Herbert Pixner, Laura Dahlmeier und Marcus H. Rosenmüller.

Ihr Lebensmotto?

Gsund bleiben, den Rest richt´ ma uns scho.

Welche Fähigkeit würden Sie gerne besitzen?

Ich wäre gerne ein guter Klavierspieler. Der die guten Songs nur so aus dem Ärmel schüttelt und die Leute in Ekstase….. das führt jetzt etwas zu weit.

Was war die peinlichste Situation in Ihrem Leben?

Ich hatte einmal in einem Supermarkt einen Auftritt. Das war ein Abend-Event. Von den 100 angekündigten Zuschauern haben nur 8 meinen Auftritt gesehen. Der Rest hat zwischen den Regalen kostenlose Häppchen verschlungen.

Von den 8 Zuschauern waren 3 aus meiner Familie …


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